Mit diesen Regeln kauft man sicher im Netz


28. November 2013 - 10:56 | von | Kategorie: Polizei | Artikel drucken
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Kostenpflichtig BestellenDie mit dem Tatmittel Internet begangenen Straftaten machten im Jahr 2012 in Hessen laut der Polizeilichen Kriminalstatistik ein Viertel (26,1 Prozent) aller Straftaten (18.878 Fälle insgesamt) aus. Insgesamt wurden 4.935 Fälle von Warenbetrug registriert, 2011 waren es 4.176 Fälle.

Immer mehr Menschen kaufen ihre Weihnachtsgeschenke online. Damit der Online-Weihnachtseinkauf ebenso bequem wie vertrauensvoll abläuft, informiert die Kampagne „Online Kaufen – mit Verstand!“ der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes, des weltweiten Online-Marktplatzes eBay und des Bundesverbandes des Deutschen Versandhandels e.V. (bvh) anhand der „Sieben Goldenen Regeln“ über den sicheren Einkauf im Netz.

Ware im Internet gekauft, bezahlt, aber nicht erhalten – dabei kann es sich auch um einen Warenbetrug handeln. Diese Betrugsform macht laut der bundesweiten Polizeilichen Kriminalstatistik ein Viertel (23,1 Prozent) aller Straftaten (229.408 Fälle insgesamt) aus, die mit dem Tatmittel Internet 2012 erfasst wurden. Insgesamt wurden 54.164 Fälle von Warenbetrug registriert, 2011 waren es 62.815 Fälle. „Trotz des leichten Rückgangs werden immer noch zu viele Menschen, die im Internet einkaufen, Opfer von Warenbetrug“, sagt Gerhard Klotter, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. „Betrüger verstehen es gut, Menschen mit niedrigen Preisen zu locken. Deswegen sollte jeder Einkauf im Internet gründlich geprüft werden, beispielsweise auf sichere Zahlungswege oder auf das Widerrufs- und Rückgaberecht“, erklärt Klotter. In jedem Fall gilt aber: „Wer Opfer eines Betrugs beim Online-Kauf geworden ist, sollte bei der Polizei Anzeige erstatten“.

Christoph Wenk-Fischer, bvh-Hauptgeschäftsführer, fügt hierzu an: “ Auch wenn immer noch Betrugsfälle im Netz geschehen, ist dennoch zu betonen, dass immer mehr Menschen den Onlinekauf für sich entdecken. Hinzu kommt die Tatsache, dass die Käufer häufiger im Netz shoppen und auch die Warenkörbe wesentlich größer werden. Das spricht für die Seriosität vieler Anbieter und das steigende Vertrauen der Bürger in den E-Commerce, was den bvh sehr freut. Gerade Kampagnen wie „Online Kaufen – mit Verstand!“ sind wichtig, um die Verbraucher zu sensibilisieren und sorgen für mehr Sicherheit beim Onlinekauf.

Dr. Nikolaus Lindner, Leiter Government Relations und Experte für Verbraucherthemen bei eBay in Deutschland, sagt: „Ganz wichtig für ein vertrauensvolles Online-Einkaufserlebnis ist es, die Seriosität des Anbieters zu prüfen und sichere Zahlungsmethoden zu wählen. Auf dem eBay-Marktplatz steht seit einigen Wochen die neue eBay-Garantie als Symbol für ein erstklassiges und sorgenfreies Einkaufserlebnis. Käufer, die einen Artikel mit dem eBay-Garantie-Logo kaufen, können eine ideale Einkaufserfahrung erwarten – schnell, sicher und ohne Versandkosten.“ Die „Sieben Goldenen Regeln“ zum sicheren Einkauf im Internet:

  • Regel 1: Wählen Sie sichere Passwörter und geben Sie diese niemals an Dritte weiter.
  • Regel 2: Achten Sie auf technische Sicherheit bei der Datenübertragung.
  • Regel 3: Überprüfen Sie die Seriosität des Anbieters.
  • Regel 4: Prüfen Sie Artikelbeschreibung sowie Versand- und Liefer-bedingungen.
  • Regel 5: Wählen Sie sichere Zahlungsmethoden.
  • Regel 6: Achten Sie auf Ihr Widerrufs- oder Rückgaberecht bei gewerblichen Anbietern.
  • Regel 7: Schützen Sie sich vor Datenklau.

Auf der Kampagnenwebsite www.kaufenmitverstand.de finden sich detailliertere Informationen zu den „Sieben Goldenen Regeln“, Links und weitere Informationsangebote in Sachen Online-Sicherheit sowie ein Glossar mit Erläuterungen der wichtigsten Begriffe rund um das Thema sicherer Internet-Kauf. Die Besucher haben zudem die Möglichkeit, eine Safety Card und das Faltblatt „Alles, was Recht ist – Ihre Rechte als Online-Käufer“ downzuloaden.

Quelle: Hessisches Landeskriminalamt

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