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Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch wird LieferradDA-Schirmherr


20. Mai 2021 - 06:29 | von | Kategorie: Umwelt, Verkehr |
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Rückenwind für LieferradDA: Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) wird Schirmherr des lokalen Lastenrad-Lieferdiensts, der im Rahmen des Projekts s:ne an der Hochschule Darmstadt (h_da) entstanden ist. Ziel ist, den Einzelhandel vor Ort zu unterstützen und zu einer klimafreundlichen Logistik beizutragen bei zugleich fairen Löhnen für Kuriere. Die h_da begleitet das Projekt gemeinsam mit der Frankfurt University of Applied Sciences wissenschaftlich und betreibt es derzeit auch. Gefördert wird LieferradDA bis Ende 2021 vom Hessischen Wirtschaftsministerium. Bis dahin soll eine neue Betreiberin gefunden werden.

„Mit LieferradDA haben wir in Darmstadt eine tolle Initiative, die den innerstädtischen Lieferverkehr neu und umweltbewusst denkt, ganz im Sinne der für unsere Innenstädte notwendigen Verkehrswende. Gleichzeitig bietet das Projekt dem lokalen Einzelhandel die Möglichkeit, dem Bestellen im Internet, das für viele Bürgerinnen und Bürger zur bequemen Gewohnheit geworden ist, etwas entgegenzusetzen und ebenso direkt nach Hause zu liefern – das aber ressourcenschonend, absolut flexibel und made in Darmstadt. Daher sollten wir alle dieses Projekt, das durch die Hochschule Darmstadt auch noch wissenschaftlich begleitet wird, nach Kräften unterstützen, damit es weiter ausgebaut werden und letztendlich auch als Beispiel für andere Kommunen dienen kann“, hebt der Oberbürgermeister und Verkehrsdezernent der Wissenschaftsstadt Darmstadt Jochen Partsch hervor.

„Mit bislang über 2.200 Bestellungen und 2.600 ausgelieferten Paketen an 1.500 Kundinnen und Kunden hat LieferradDA bereits ordentlich Fahrt aufgenommen. Wir bedanken uns bei Oberbürgermeister Jochen Partsch für die Übernahme der Schirmherrschaft, denn sie ist ein starkes Signal in die Stadt hinein: Sie ist ein Anreiz für weitere Händlerinnen und Händler und deren Kundschaft, den Darmstädter Lieferdienst verstärkt zu nutzen. Wir wünschen uns aber auch eine Signalwirkung für das Engagement städtischer Akteurinnen und Akteure, so dass LieferradDA bis Jahresende an eine neue Betreiberin übergeben werden kann, die wir derzeit noch suchen. Damit sich LieferradDA weiter etablieren kann, braucht es jetzt eine dauerhaft tragfähige Lösung“, sagt Prof. Dr. Axel Wolfermann, Experte für Verkehrswesen an der Hochschule Darmstadt. Prof. Dr. Kai-Oliver Schocke, Professor für Logistik an der Frankfurt UAS, ergänzt: „Die Unterstützung des Oberbürgermeisters stellt die Bedeutung des Projekts für die Stadt in hervorragender Weise dar und wird die Partizipation der Stadtgesellschaft, beispielsweise bei den Einzelhändlern, nachhaltig vervielfachen.“

„LieferradDA hat vielfältiges Potenzial für Darmstadt, auch über die Unterstützung des lokalen Einzelhandels hinaus“, betont Prof. Dr. Johanna Bucerius, Logistikexpertin an der h_da. „Denkbar ist die Unterstützung der Logistik für ein lokales Mehrwegbechersystem, die Übernahme von Transporten für ehrenamtliche Darmstädter Initiativen oder auch ein Beitrag zur Unterstützung der Kreislaufwirtschaft durch den Rücktransport von Waren für Recycling, Reparatur oder stoffliche Verwertung. Alle mit den LieferradDA-Lastenrädern zurückgelegten Wege sind emissionsfrei, zudem trägt der Lieferdienst zur Reduktion von Verkehr mit sperrigen Fahrzeugen bei.“

Hintergrund zu LieferradDA
Ins Leben gerufen wurde „LieferradDA“ 2020 im Projekt „Systeminnovation für Nachhaltige Entwicklung“ (s:ne) der h_da in Kooperation mit der Frankfurt University of Applied Sciences. Ziel ist der Aufbau eines Lastenrad-Lieferdienstes für den lokalen Einzelhandel, der zur klimafreundlichen Logistik beiträgt. Gefördert wird das Projekt vom hessischen Wirtschafts- und Verkehrsministerium, das erst kürzlich bis Jahresende eine Förderung in Höhe von 128.000 Euro beisteuerte. Die h_da begleitet das Projekt aktuell nicht nur wissenschaftlich, sondern betreibt derzeit mit Studierenden auch das operative Geschäft. Ziel ist, das Projekt nun soweit aufzustellen, dass es bis Ende 2021 einer neuen Betreiberin übergeben werden kann.

Bild: h_da/Samira Schulz
Quelle: Hochschule Darmstadt

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