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Stadt will Corona-Modellregion werden und bewirbt sich beim Pilotprojekt des Landes zur Öffnung mit Teststrategie


26. März 2021 - 15:06 | von | Kategorie: Info |
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Die Wissenschaftsstadt Darmstadt will als Corona-Modellregion am Pilotprojekt des Landes Hessen vom 8. bis 30. April 2021 zur schrittweisen Öffnung von Außengastronomie, Einzelhandel und Kultureinrichtungen teilnehmen. Die entsprechenden Unterlagen werden aktuell finalisiert mit allen Akteuren abgestimmt und dem Land Hessen am Montag (29.03.21) zugestellt.

„Darmstadt ist schon seit längerem eine der Städte mit der durchschnittlich niedrigsten Inzidenz und wir stellen uns der Verantwortung, den Bürgerinnen und Bürgern, vor allem aber der Gastronomie, dem Einzelhandel und den Kultureinrichtungen in unserer Stadt Wege zurück in die Normalität zu ebnen“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Die vergangenen Wochen haben gezeigt, dass die Darmstädterinnen und Darmstädter mit der Situation und den daraus resultierenden Maßnahmen sehr umsichtig und verantwortungsvoll umgehen, Click & Collect wurde sehr gut umgesetzt und die kulturellen Akteure unserer Stadt haben umfassende Hygienekonzepte vorgelegt. Das alles stimmt sehr zuversichtlich und bietet eine hervorragende Basis, um Modellregion im Kampf gegen die Pandemie zu werden. Das Ziel dabei ist klar: Wir müssen lernen, mit der Pandemie zu leben und mit einer neuen Normalität auch wieder alle gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bereiche aus der Krise herausführen.“
Verbunden mit einer umfassenden Teststrategie sollen im Rahmen des Projektes schrittweise Öffnungen (Handel, Außengastronomie und Kultur) ermöglicht werden. So sollen in der Darmstädter Innenstadt zusätzlich zehn weitere Testzentren aufgebaut werden, in denen die Bürgerinnen und Bürger sich durch Schnelltests testen lassen können und im Anschluss an ein negatives Ergebnis ein sogenanntes Tagesticket erhalten. Das Ticket wird dann den freien Zutritt zu den Darmstädter Geschäften sowie der Außengastronomie ebenso wie zu Kulturveranstaltungen ermöglichen. Die AHA-Regeln bestehen dabei weiterhin – Maske tragen, Hygieneregeln, Abstand halten. Perspektivisch sollen auch allen Geimpften sowie immunen Personen ein entsprechender Nachweis ausgestellt werden, der den Zutritt ermöglicht.

Neben den Schnelltests durch medizinisches Fachpersonal sollen auch die Testungen bei Arbeitgebern und insbesondere die Durchführung von Selbsttests unter Aufsicht forciert werden. Darüber hinaus soll – unterstützt durch digitale Lösungen – auch der Selbsttest zu Hause mit Durchführungszertifikat schrittweise eingeführt werden. Dies wird die Testkompetenzen innerhalb der Bevölkerung schulen, um auch mittel- und langfristig pragmatische Wege aus der Krise zu finden.

„Das Projekt werden wir als Digitalstadt und Universitätsstandort wissenschaftlich begleiten lassen und gleichzeitig intelligente und innovative Softwarelösungen entwickeln. Gemeinsam mit der Technischen Universität werden wir umfassende Daten erheben, um herauszufinden, wie sich die Infektionszahlen bei den Öffnungen gekoppelt an die Teststrategie entwickeln, wo mögliche Infektionswege liegen und wie hoch die Dunkelziffer der Infizierten in der Gesamtbevölkerung ist“, erläutert Partsch. „Mit diesen Ansätzen werden wir uns als Wissenschafts- und Digitalstadt Darmstadt mit neuen Ideen an der Pandemiebekämpfung beteiligen, unser Erfahrungswissen und unser Knowhow steigern und Erkenntnisse für die hessen- und bundesweite Pandemiebekämpfung gewinnen.“

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt

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