Informationsmöglichkeiten zum Bürgerentscheid zur Nordostumgehung


6. Mai 2009 - 14:22 | von | Kategorie: Pressemitteilung | Artikel drucken
  Teilen auf: Twitter | Facebook | Google+ | AddThis

Webseite, Info-Zeitung, mobile Litfasssäulen, Bürgertelefon, Bürgersprechstunden und Plakate: Rund vier Wochen vor dem Bürgerentscheid zum Bau der Nordostumgehung am 7. Juni informiert die Wissenschaftsstadt Darmstadt umfassend über das Vorhaben. Alle Bürger der Wissenschaftsstadt Darmstadt haben jetzt die Möglichkeit, sich über das Projekt zu informieren und Argumente gegeneinander abzuwiegen.

„Wir wollen allen Bürgern rechtzeitig die Gelegenheit geben, sich so ausführlich wie möglich selbst ein Bild zu machen und so eine eigene Meinung zu bilden,“ erläutert Oberbürgermeister Walter Hoffmann. Gleichzeitig beziehe die Stadt Stellung für die Nordostumgehung. Hoffmann: „Magistrat und Stadtverordnete haben sich mehrheitlich für den Bau ausgesprochen. Das Projekt ist wichtig für die Zukunft unserer Stadt“. 

„Die Informationskampagne der Stadt Darmstadt steht aus gutem Grund unter dem Motto ‚Darmstadt gewinnt‘. Wir sind davon überzeugt, dass die Stadt und alle Bürger von der Nordostumgehung profitieren,“ erklärte Stadtrat Dieter Wenzel. „Sehr viele Menschen leiden unter dem Verkehr vor ihrer Haustür. Wir haben jetzt die Chance, diesen Menschen Lebensqualität zurückzugeben.“ Bis zu 10.000 Fahrzeuge weniger pro Tag im Rhönring und bis zu 2.200 Lkws weniger in der Innenstadt seien starke Argumente für die Umgehung. „Die Lkws bringen wir in der Stadt nicht auf die Schiene, Nur mit weniger Verkehr in der Innenstadt haben wir die Chance neuer Gestaltungsmöglichkeiten für den ÖPNV, für Radfahrer und Fußgänger“, so Verkehrsdezernent Wenzel weiter.

In den kommenden vier Wochen können sich alle Darmstädter mit Hilfe vieler verschiedener Kommunikationskanäle über das Projekt Nordostumgehung informieren, bevor sie am 7. Juni über den Bau der Umgehung entscheiden.
Zentraler Anlaufpunkt ist die Internetseite www.darmstadt-gewinnt.de. Hier finden sich Neuigkeiten, vertiefende Informationen sowie Fragen und Antworten zum Projekt selbst. Die Website bietet auch verschiedene Dialogmöglichkeiten an: Eine Mail-Adresse (fragen [at] darmstadt-gewinnt.de), über die Fragen zum Projekt gestellt werden können oder das Bürgertelefon, an dem der Bürgerbeauftragte der Stadt unter der Telefonnummer
06151/13-23 00 Fragen entgegennimmt und beantwortet.
Darüber hinaus bietet Stadtrat Dieter Wenzel mehrere Bürgersprechstunden zum Projekt Nordostumgehung an: am 22. Mai von 12 Uhr bis 13 Uhr im Neuen Rathaus am Luisenplatz (3. Stock, Raum 340), am 28. Mai von 16 Uhr bis 17 Uhr in der Bauverwaltung, Bessunger Straße 125 (Block D, Raum 107) und am 3. Juni von 17 Uhr bis 18 Uhr im Goldenen Löwen, Frankfurter Landstraße 153.
Eine an alle Darmstädter Haushalte verteilte Infozeitung und ein Flyer vermitteln in Kürze ebenfalls Hintergrundinformationen zum Projekt. Geplant ist auch, mit mobilen Litfasssäulen auf verschiedenen Darmstädter Plätzen die Bürger zu informieren.

„Wir wollen mit all diesen Angeboten mehr tun als nur der Informationspflicht nachkommen, wie sie vom Stadtparlament gefordert wurde. Wir nehmen den Bürgerentscheid sehr ernst. Alle Bürger sollen dieselben Informationen haben und eigenständig entscheiden, wo sie am 7. Juni ihr Kreuz setzen“, so Oberbürgermeister Walter Hoffmann.
Stadtrat Wenzel ergänzt: „Ein Nein zum Bürgerentscheid heißt Ja zur Nordostumgehung. Der Bau eröffnet die Möglichkeit, Darmstadt für die Zukunft zu entwickeln. Wir können Verkehr aus der City und stark verkehrsbelasteten Straßen heraushalten, um die Stadt den Menschen zurückzugeben. Das ist wegweisend für Darmstadt“.

Quelle: Stadt Darmstadt – Pressestelle – Pressedienst

Teilen auf: Twitter | Facebook | Google+ | AddThis

Tags: , , , , , , , , , , ,




Ein Kommentar
Kommentar verfassen »

  1. bei 200-300 Mio. Baukosten (ca. 70 Mio. von „Der Stadt“ – sprich den Bürgern) – wieviel „Kickbacks“, sprich Schmiergelder „fliessen“ ans Stadtverordnete seitens der Bauträger und Baufirmen? Bei allen grossen Bauunternehmen gängige Praxis! PS.: Wie werden NUN die Glasflächen des „Darmstadtiums“ gereinigt, bei 3 Mio. jährlicher Unterhaltskosten (natürlich vom Bürger/Steuerzahler)?

Kommentar verfassen