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Bürgermeisterin Barbara Akdeniz stellt neue Fachstelle Suchtprävention vor


30. November 2021 - 08:19 | von | Kategorie: Soziales |
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Bürgermeisterin Barbara Akdeniz hat am Montag, 29. November 2021, gemeinsam mit der Leitung Michelle Denk die neue Fachstelle Suchtprävention in der Bleichstraße vorgestellt. Leitgedanke der Fachstelle ist es, die persönliche Resilienz – also die psychische Widerstandsfähigkeit – zu stärken. Der Ansatz zielt darauf, individuelle Ressourcen, Kompetenzen und Erfahrungen anzuerkennen und wertzuschätzen. Darüber hinaus sollen Alternativen aufgezeigt und kreative Möglichkeiten für positive Erlebnisse entwickelt werden. Unter anderem mit interaktiven, erlebnisorientierten Angeboten und theaterpädagogischer Arbeit sollen ‚Abenteuer‘ jenseits von Suchterlebnissen erfahrbar gemacht werden.

„Ich freue mich, dass wir heute die neue Fachstelle Suchtprävention in komplett neuen Räumlichkeiten vorstellen können“, erklärte dazu Bürgermeisterin Barbara Akdeniz. „Mit ROPE haben wir hier zudem einen verlässlichen und erfahrenen Träger für den Ausbau der Fachstelle Suchtprävention gewinnen und somit eine wichtige Säule des fachpolitischen Konzepts der Sucht- und Drogenhilfe in Darmstadt stärken und ausbauen können“, so Akdeniz in den neuen Räumlichkeiten der Fachstelle Suchtprävention in der Wissenschaftsstadt Darmstadt.
Im Februar 2021 hat der Träger ROPE die Fachstelle übernommen, die neuen Räumlichkeiten in der Bleichstraße 8, Nahe des Luisenplatzes, wurden im Sommer bezogen. Die lichten und modernen Räumlichkeiten teilt sie mit einer Bürogemeinschaft aus Kreativen, Designerinnen und Designern sowie Beraterinnen und Beratern. „In dieser einladenden, kommunikativen Atmosphäre steht das Fachstellenbüro allen offen, die sich zum Thema Sucht(-prävention) informieren, beraten, weiterbilden oder fachlich austauschen wollen“, erklärt Barbara Akdeniz weiter.

Michelle Denk, die Leitung der Fachstelle, habe dazu bereits in kürzester Zeit Netzwerke aktiviert und erste Projekte initiiert, so Akdeniz, wie beispielsweise:

  • Interaktive und altersspezifische Thementage in der offenen Kinder- und Jugendarbeit zu den Themenfeldern Sucht, Substanzen und Alternativen.
  • Fortbildung zum Thema Alkohol- und Tabakkonsum für Auszubildende sowie Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Sozial- und Konfliktberatung der Hochschule Darmstadt (h_da).
  • Start des langfristigen Präventionsprogramms „Papilio-3bis6“, gefördert von der AOK Hessen. Hier werden 2021–2022 insgesamt 22 Erzieherinnen und Erzieher der Integrativen Kindertagesstätte St. Elisabeth zum Thema frühkindliche Prävention geschult.
  • Die Angebote der Fachstelle für Suchtprävention wurden den Beratungslehrkräften an Darmstädter Schulen vorgestellt und Workshops für 7. Klassen im Rahmen von Projektwochen konzipiert.
  • Fachveranstaltungen zu Suchtprävention im pädagogischen Alltag mit den Themen Haltung, Substanzen, dem Thema Sucht und dem Umgang mit konsumierenden Jugendlichen im Arbeitsfeld der ambulanten Jugendhilfe sind für das kommende Jahr geplant.

„Das Fachstellenbüro organisiert regelmäßige Treffen von Akteurinnen und Akteuren der Suchtpräventionsarbeit in der Wissenschaftsstadt Darmstadt, um die Vernetzung zu stärken, Austausch zu ermöglichen und gemeinsame Vorhaben zu planen. Darüber hinaus bietet die Fachstelle Einzel- und Konzeptberatung, Themenabende und Workshops wie z. B. das Format ‚Konsumland‘ an, bei dem Schülerinnen und Schüler, (Beratungs-) Lehrkräfte und Schulsozialpädagoginnen- und pädagogen in offener, vorurteilsfreier Atmosphäre mit den Themen Konsum, Abhängigkeit und mögliche Alternativen auseinandersetzen. Mithilfe theaterpädagogischer Methoden sollen Erlebnis und Erfahrungsräume eröffnet werden, in denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer angstfrei und mit Spaß Neues ausprobieren können – jenseits von Konsum-Erlebnissen“, so Akdeniz.

ROPE hat langjährige Erfahrung in der Beratung und in ressourcenorientierter Sozialarbeit. Der Verein betreibt vier Jugendhilfeeinrichtungen in Darmstadt, neben der beruflichen Integration und der diversitätsbewussten Bildung sind Sport, Bewegung und Ernährung die Kernbereiche. Ziel ist es, (jungen) Menschen zu einem gesunden, selbstbewussten Leben zu verhelfen und zu mehr Chancengleichheit beizutragen bzw. die Folgen sozialer Benachteiligung abzumildern.

Alle Angebote gibt es auf der Webseite der Fachstelle auf www.fsp-darmstadt.de.

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt

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