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Neue Malerei von Gerd Winter in der Galerie Netuschil


8. Januar 2021 - 14:05 | von | Kategorie: Kultur |
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Gerd Winter: Zeitspur I, 2018/20, Mischtechnik auf Leinwand, 130 x 90 cmAm Sonntag, 14. Februar 2021 um 11 Uhr eröffnet die Galerie Netuschil ihre neue Ausstellung mit neuer Malerei des Wilhelm-Loth-Preisträgers Gerd Winter. Die Vernissage wird gefilmt und kann, so wie ein Atelierbesuch, anschließend von zu Hause aus auf dem Galerie-eigenen YouTube Kanal angesehen werden.

Die Galerie Netuschil vertritt das Werk von Gerd Winter bereits seit ihrem Gründungsjahr 1976. Seit 45 Jahren begleitet die Galerie den künstlerischen Weg Gerd Winters und hat sein Werk in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt.

Konsequent erprobt Gerd Winter die Grenzen der Malerei und schafft so neue Möglichkeiten für das totgeglaubte Medium. Seine Bilder, inspiriert von Literatur und Musik, sind mannigfaltig und facettenreich komponiert, reich an Struktur und Farbe, Materialität und Haptik. Aus der Kreuzform entwickelte er ein geometrisches Raster, das meist vertikal gegliedert ist. Durch die Gegenüberstellung treten die Farbflächen in einen Dialog; die Malerei selbst wird ihm zum Thema. Immer wieder übermalt er seine Bilder, kratzt Farbschichten ab und legt weitere darüber. Dieser aufwendige Prozess des „gebauten“ Bildes suggeriert eine spielerische Wechselwirkung, der sich zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit bewegt.

Innerbildliche Begrenzungen, die Rahmen und Fenster bilden, schaffen Ausblicke, die aktueller denn je eine hoffnungsvolle Perspektive in den pandemie-einschränkenden Zeiten geben.

Gerd Winter wurde 1951 in Groß-Gerau geboren. Nach einem Studium der Kunstpädagogik an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt am Main studierte er von 1979 bis 1984 Malerei an der Städelschule bei Thomas Bayrle, Ernst Caramelle, Bernhard Jäger, Raimer Jochims, Peter Klasen, Christian Kruck und Hermann Nitsch. 1993 wurde Gerd Winter von Hermann Nitsch, mit dem er bis heute eng verbunden ist, zum Meisterschüler ernannt. 1994 erhielt Gerd Winter den Georg-Christoph-Lichtenberg-Preis für Bildende Kunst des Landkreises Darmstadt-Dieburg und 2005 den Wilhelm-Loth-Preis der Stadt Darmstadt. Seit 1995 ist er Mitglied der Darmstädter Sezession. Seine Arbeiten befinden sich in zahlreichen privaten und musealen Sammlungen. Er lebt und arbeitet in Roßdorf bei Darmstadt.

Quelle & Bild: Galerie Netuschil
Bild: Gerd Winter: Zeitspur I, 2018/20, Mischtechnik auf Leinwand, 130 x 90 cm

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