Stadträtin Barbara Akdeniz: „Verhandlungen mit Freiem Träger zur Übernahme des Albert-Schweitzer-Hauses sind auf einem sehr gutem Weg.“


13. Juli 2012 - 06:24 | von | Kategorie: Pressemitteilung | Artikel drucken
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Das Sozialdezernat der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat konstruktive Verhandlungsgespräche zur Übernahme der Trägerschaft des Albert-Schweitzer-Hauses in Lindenfels mit dem Verein KuBuS e.V. aus Fürth-Kröckelbach aufgenommen. Nach einem Abstimmungsgespräch am Mittwoch (11.07.12) in Viernheim/Bergstraße bekundeten die Vertreter des Vorstandes ihr Interesse an einer Zusammenarbeit mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Der Verein KuBuS steht für Kultur, Bildung und Soziales und hat sich 2006 gegründet. Sitz und Hauptveranstaltungsort ist die Bildungsstätte im Feriendorf Fürth-Kröckelbach. Der Verein ist anerkannter Träger der Jugendhilfe und Mitglied im Paritätischen. Am Gespräch nahmen vom Vorstand Matthias Baass, Bürgermeister von Viernheim (SPD), Volker Oehlenschläger, Bürgermeister von Fürth/Odenwald (CDU), Stefan Ringer, stellv. Stadtverordnetenvorsteher Stadt Lindenfels (SPD) und Geschäftsführer des Vereins Feriendorf im Odenwald e.V. sowie der Geschäftsführer von KuBuS e.V., Thomas Jungfleisch teil. Die Vorstandsmitglieder erklärten im Anschluss an das Gespräch: „Wir können uns sehr gut vorstellen, die Trägerschaft des Albert-Schweitzer-Hauses zu übernehmen und die Verhandlungen mit der Stadt Darmstadt zu intensivieren.“

„Die Übernahme des Albert-Schweitzer-Hauses durch den Verein KuBuS als Träger wäre für uns in Darmstadt optimal“, erklärt dazu Sozial- und Jugenddezernentin Akdeniz. „Der Verein ist erfahren in der Durchführung von Angeboten im Freizeit-, Schul- und Berufsbildungsbereich und die Synergien, die sich durch einen Betrieb von zwei Freizeiteinrichtungen in unmittelbarer Nähe ergeben, sind überaus wertvoll.“ Als wichtigstes Verhandlungsergebnis nennt Akdeniz, die Ferienangebote im Albert-Schweitzer-Haus würden dann weiterhin Darmstädter Kindern offen stehen: „Eine Verabredung ist, dass die Albert-Schweitzer-City weitergeführt werden kann“, so Akdeniz. Eine Belegungsgarantie für Freizeitmaßnahmen in den Ferien käme auch der Planungssicherheit des künftigen Trägers zugute und eröffne der Stadt die Möglichkeit, gemeinsam mit Kooperationspartnern der Jugendhilfe den Freizeitbereich neu zu strukturieren.

„Wir wollen mit der Übertragung des Betriebes des Albert-Schweitzer-Hauses an einen freien Träger die Angebotspalette im freizeitpädagogischen Bereich stärken und ausbauen. Die Stadt hat dabei sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche schon immer besonders im Blick, das wird auch in Zukunft so bleiben“, erklärt Akdeniz.
Jetzt gelte es, dem interessierten Träger unter die Arme zu greifen, so Akdeniz weiter.
Dazu gehöre auch die Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Sponsoren. „Wir sind sicher, dass der Erhalt des Albert-Schweitzer-Hauses auf große Zustimmung stoßen wird und sich bestimmt zahlreiche materielle und ideelle Unterstützer finden lassen, die beispielsweise bei den anstehenden Brandschutzmaßnahmen helfen.“ Das Personal des Albert-Schweitzer-Hauses bleibe bei der Stadt beschäftigt, betriebsbedingte Kündigungen seien ausgeschlossen, erläutert Akdeniz abschließend.

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt

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