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Einwerbe-Rekord im Pandemie-Jahr: Drittmittelbilanz 2020 der TU Darmstadt – Steigerung der EU-Förderung


30. März 2021 - 08:11 | von | Kategorie: Wissenschaft |
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Die Technische Universität (TU) Darmstadt hat im Jahr 2020 rund 177,6 Millionen Euro an Drittmitteln eingeworben – eine neue Rekordsumme. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Bund bleiben die größten Forschungsförderer: Sie vergaben zusammen knapp 106 Millionen Euro an die TU Darmstadt. Insbesondere die Summe der eingeworbenen EU-Mittel wuchs deutlich.

„Der Rekord an Drittmitteleinnahmen und die Steigerung um sieben Prozent gegenüber 2019 belegen, wie forschungsstark unsere Universität ist. In nationalen und internationalen Wettbewerben überzeugen die Kreativität und Expertise unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler“, so die Präsidentin der TU Darmstadt, Professorin Tanja Brühl. „Besonders erfreulich ist der starke Anstieg der EU-Förderung“, betont die Vizepräsidentin für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, Professorin Barbara Albert. „Wir danken allen Beteiligten, die unter diesen schwierigen Pandemie-Bedingungen mit ihren Forschungsprojekt-Anträgen Erfolg hatten.“

Die Drittmitteleinnahmen stiegen im Vergleich zu 2019 von 165,2 Millionen Euro auf 177,6 Millionen Euro. Bei nahezu allen Geldgebern verzeichnete die Universität Zuwächse, überwiegend sogar jeweils ein deutliches Plus. Größter Drittmittelgeber der TU (34 Prozent des Gesamtvolumens) war der Bund, der 60,4 Millionen Euro gewährte, gegenüber 53 Millionen Euro im Jahr 2019. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (25,6 Prozent Anteil) förderte die TU mit 45,4 Millionen Euro.

Mit EU-geförderten Vorhaben konnte die TU Darmstadt im letzten Jahr besonders punkten – von 11,8 Millionen Euro im Vorjahr stieg die eingeworbene Summe auf 16,2 Millionen Euro. Und auch bei LOEWE-Projekten (Landesoffensive zur Entwicklung wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz) überzeugte die TU Darmstadt; das Land Hessen gewährte – in hochkompetitiven Verfahren – im Vergleich zu 2019 deutlich mehr dieser Exzellenzfördermittel, die Summe stieg von 6,7 Millionen Euro auf 9,6 Millionen Euro.

Offenkundig wirkt sich die Corona-Krise auf die Forschungsförderung durch die Wirtschaft aus: Die direkten Zuflüsse von Industriepartnern sanken im abgelaufenen Jahr von zuvor 31,7 Millionen Euro auf 28,2 Millionen Euro. Dieser Betrag entspricht einem Anteil von 15,9 Prozent des TU-Drittmitteletats. Zugleich konnte die TU Darmstadt jedoch von der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF) mehr Geld einwerben, 5,9 Millionen Euro gegenüber 4,7 Millionen Euro im Jahr 2019.

Weitere Förderer – Stiftungen, Spender und Stifter von Deutschlandstipendien für Studierende – unterstützten die TU Darmstadt mit rund 11,9 Millionen Euro.

Quelle: TU Darmstadt

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