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Merck feiert Richtfest für neue Membranfabrik


8. Oktober 2020 - 15:06 | von | Kategorie: Wirtschaft |
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Membrane-Manufacturing-Facility / Bild: Merck KGaAMerck hat am Donnerstag (08.10.20) das Richtfest für seine neue Membranfabrik in Darmstadt gefeiert. Mit der neuen Anlage erweitert das Unternehmen die Produktion seiner Millipore-Express®-Membranen. Dabei handelt es sich um wichtige Komponenten der Millipore-Express®-Filter, die dazu beitragen, die Sterilität biotechnologisch hergestellter Arzneimittel sicherzustellen. Das Bauprojekt mit einem Volumen von mehr als 140 Mio. € ist Teil des im vergangenen Jahr angekündigten Investitionsprogramms in Höhe von 1 Mrd. € am Unternehmenssitz Darmstadt bis zum Jahr 2025.

„Als Wissenschafts- und Technologieunternehmen wollen wir neuen Therapien den Weg ebnen und dazu beitragen, das Leben von Patienten auf der ganzen Welt zu verbessern. Mit dieser strategisch wichtigen Produktionsstätte für den Unternehmensbereich Life Science investieren wir in eine Zukunftstechnologie, ermöglichen zusätzliches Wachstum und schaffen neue Arbeitsplätze an unserem Konzernsitz”, sagte Stefan Oschmann, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Merck.

Chris Ross, interimistischer Leiter des Unternehmensbereichs Life Science, ergänzte: „Als ein weltweit führender Anbieter von Produkten und Lösungen für die Life-Science-Branche spielen wir im wachsenden Membran-Markt für die biopharmazeutische Herstellung eine zentrale Rolle. Durch diese Investition erweitern wir unsere Produktionskapazität für die Herstellung von Membranen und ermöglichen eine stärkere Diversifizierung unserer Lieferkette. Zugleich unterstreicht sie unser Engagement, die Herstellung neuer Therapien voranzutreiben, sowie unseren Beitrag zur Markteinführung wichtiger Arzneimittel.“

Tarek Al-Wazir, der Hessische Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, sagte: „Jetzt, inmitten der Coronavirus-Pandemie, verstehen wir alle, wie wichtig es ist, schnell lebensrettende Impfstoffe und Therapien zu entwickeln und herzustellen. Die Investition in die Membranfabrik verbessert die Resilienz der Lieferketten und stärkt Hessen als Standort einer attraktiven Life-Science-Industrie. Daher sind wir sehr froh, dass sich Merck mit einer solch wichtigen Investition zum Standort Darmstadt und Hessen bekennt. Für mich als Wirtschaftsminister ist dies eine wirklich gute Nachricht in schwierigen Zeiten.“

Jochen Partsch, Oberbürgermeister der Wissenschaftsstadt Darmstadt, betonte: „Das Herz von Merck schlägt in Darmstadt, ebenso wie das Herz der Stadt für das Unternehmen schlägt. Der Bau der Membranfabrik und das gesamte Investitionsprogramm sind ein sehr starkes Bekenntnis zum Standort, das wir wertschätzen – auch weil hier nicht nur Headquarter-Funktionen sowie Forschung und Entwicklung gestärkt werden, sondern gleichwertig die Produktion ausgebaut wird. Diesen Weg begleiten wir auch in Zukunft gerne nach Kräften.“

Durch die neue Membranfabrik sollen rund 55 Arbeitsplätze entstehen. Die Bauarbeiten begannen im März dieses Jahres und sollen 2022 abgeschlossen sein. Im Anschluss folgen die Validierung des Produktionsprozesses und die Kommerzialisierung. Der neue vierstöckige Produktionsbetrieb wird Anlagen zur Formung von Eintauch-Membranfiltern, Qualitätskontrolllabore sowie Büroräume beherbergen.

Die Millipore-Express®-Membranen von Merck werden künftig im neuen Produktionsbetrieb in Darmstadt hergestellt und anschließend im eigenen Device-Center-of-Excellence des Unternehmens in Jaffrey, New Hampshire, USA, zu Filtern für die pharmazeutische Produktion weiterverarbeitet.

Mit seinen mehr als 50 Jahren Erfahrung im Bereich Sterilfiltration ist Merck ein Branchenführer und bietet das umfassendste Angebot an hochwertigen Produkten, Services und Prüfdienstleistungen für die biopharmazeutische Herstellung. Membranfilter der Produktfamilien Millipore Express® und Durapore® werden derzeit am Center of Excellence für die Membranherstellung in Cork, Irland, produziert. Das Life Science Center von Merck in Cork bleibt eine wichtige Produktionsstätte innerhalb des globalen Netzwerks des Unternehmens.

Quelle & Bild: Merck KGaA

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