Hobit 2013: Auf dem Weg in die Zukunft


1. Februar 2013 - 07:29 | von | Kategorie: Jugend | Artikel drucken
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hobitAuch im 17. Jahr ihres Bestehens ist die Attraktivität der Hochschul- und Berufsinformationstage (hobit) in Darmstadt ungebrochen: Fast 20.000 angehende Abiturientinnen und Abiturienten informierten sich in den vergangenen drei Tagen (29. bis 31.1.2013) auf der hobit über ihre Studien-, Ausbildungs- und Berufseinstiegsmöglichkeiten. „Das hobit-Motto ‘Who Knows Tomorrow’ führt den Einzelnen zur Erkenntnis: Ich muss selbst eine Entscheidung treffen. Die hobit war auch in diesem Jahr eine wichtige Chance zur Information und Orientierung“, sagt Projektleiter Prof. Bernhard Meyer.

Um im umfangreichen Angebot aus rund 100 Beratungsständen und 250 Vorträgen den Überblick zu behalten, hatten sich die meisten Besucherinnen und Besucher bereits vorab im Internet unter www.hobit.de ihr individuelles Programm „myhobit” zusammengestellt und kamen so bestens vorbereitet ins darmstadtium. „Die hobit geht mit der Zeit: In diesem Jahr wurde die Website auch für die Anzeige auf Smartphones optimiert. So haben die Schülerinnen und Schüler trotz des großen Andrangs zielgerichtet die für sie interessanten Stände und Vorträge angesteuert“, so Meyer.

Insbesondere Vorträge zu den Studiengängen Psychologie (TU Darmstadt) und Bildung und Erziehung in der Kindheit (Evangelische Hochschule Darmstadt) viele Gäste an, gut besucht waren auch Vorträge der Hochschule Darmstadt zu dualen Studiengängen, die Vorträge der Agentur für Arbeit zum Berufsbild des Fluglotsen sowie das Infomobil der Metall- und Elektroindustrie. Wer einen Vortrag verpasst hat, findet auf der Website www.hobit.de ein Video-Archiv mit Ausschnitten aus derzeit über 40 Vorträgen. Langfristig sollen die Vorträge zu allen Themen auf Video dokumentiert und im Web rund um die Uhr zugänglich sein.

Dr. Claudia Breuer, Studienberaterin an der TU Darmstadt: „Die Zahl der Jugendlichen mit Hochschulreife steigt – erfreulicherweise – seit vielen Jahren an. Zugleich wird die Gruppe der Studienberechtigten in ihrer Zusammensetzung vielfältiger und heterogener. Die Schülerinnen und Schüler suchen deshalb nicht nur Antworten auf spezifische Fragen zum Studium, sondern häufig zuallererst nach einer grundsätzlichen Orientierung im scheinbaren „Dschungel“ der vielfältigen Studienmöglichkeiten. Oft fehlen den Schülerinnen und Schülern noch die Entscheidungskriterien, nach denen sie die Fülle der Informationen persönlich bewerten und schließlich die Entscheidung für einen Studiengang treffen können. Bei diesem Klärungsprozess behilflich zu sein ist ein wesentliches Anliegen der Zentralen Studienberatung.“

Uli Knoth, Leiter des Student Service Center an der Hochschule Darmstadt (h_da): „Am zentralen Stand der Hochschule Darmstadt konnten sich Besucherinnen und Besucher über knapp 30 grundständige Studiengänge informieren. Auffällig war, wie gut die Schülerinnen und Schüler in diesem Jahr auf die Messe vorbereitet waren. Viele konstruktive Beratungsgespräche waren dadurch möglich. Insbesondere der neue h_da-Bachelorstudiengang Wirtschaftspsychologie war stark nachgefragt. Die Studiengänge Soziale Arbeit, Architektur und BWL waren für die Besucherinnen und Besucher der hobit ebenfalls von hohem Interesse.“

Tobias Ehrig, Evangelische Hochschule Darmstadt: „Die Fragen nach Mehrwerten und ergänzenden Angeboten sind gestiegen. Bei uns in Sozialer Arbeit zur integrierten staatlichen Anerkennung und zur gemeindepädagogisch-diakonischen Qualifikation, zum Doppelabschluss als Erzieher/in und Bachelor of Arts in Bildung und Erziehung in der Kindheit, aber auch zum Auslandspraxissemester in Integrativer Heilpädagogik oder zum Schwerpunkt Palliative Care in Pflegewissenschaften. Die hobit bietet den Schülerinnen und Schülern die gute Gelegenheit, die Studiengänge der Region in ihren Profilen zu vergleichen.“

Birgit Förster, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Darmstadt: „Wie bereits im vergangenen Jahr war in den frühen Morgenstunden ein extrem hoher Besucherstrom zu verzeichnen, was auch wieder an den Doppeljahrgängen (G9/G8) lag. Viele neue Fach-Vorträge erweckten einen hohen Gesprächsbedarf am Informationsstand der Agentur für Arbeit Darmstadt. Die Studieninteressierten nutzten die Gelegenheit, alles von unseren Fachexperten über Studienmöglichkeiten, Ausbildung, Bewerbungsmodalitäten, Zulassungsverfahren und etwaigen Alternativen zu erfahren. Auch der Austausch mit Dozenten, Professoren und Unternehmen wurde intensiv genutzt.“

Reinhold Stämmler, Bereichsleiter für Bildungs-, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände: „Mehr Besucher, mehr Vorträge und mehr Unternehmen. Die hobit als Plattform für Berufs- und Studienentscheidungen hat sich zu einem über die Technologieregion Südhessen hinausstrahlenden Leuchtturm entwickelt.Unerlässlich ist angesichts der Informationsfülle eine systematische Reflexion der Fakten. Dies hilft, die Attraktivität der Region und die Bewerbungschancen junger Menschen weiter zu stärken. Schon heute bieten südhessische Unternehmen ein attraktives Arbeitsfeld mit guten Karriereperspektiven sowie flexiblen Arbeitszeitmodellen und zukunftsweisenden Regelungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie.“

Die hobit wird seit 1997 jährlich ausgerichtet und wendet sich an Schülerinnen und Schüler aus Darmstadt und der Region von Mainz bis Aschaffenburg und von Frankfurt bis Heidelberg. Veranstalter sind die Evangelische Hochschule Darmstadt, die Hochschule Darmstadt und die Technische Universität Darmstadt gemeinsam mit der Agentur für Arbeit, der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V. und der Wissenschaftsstadt Darmstadt.

Die nächste hobit findet vom 28. bis 30. Januar 2014 statt.

Quelle: TU Darmstadt

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  1. […] für Sprach- und Literaturwissenschaft präsentierte, mitübernahm. Da die hobit von zahlreichen SchülerInnen der Rhein-Main-Region besucht werden, die sehr gezielte Fragen nach Ausbildungsinhalten, bedingungen und […]

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