„Grüne“ Gebäude aus der Rhein-Main-Region gesucht


30. Januar 2013 - 07:36 | von | Kategorie: Umwelt | Artikel drucken
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HolzhausDie Wissenschaftsstadt Darmstadt lobt zusammen mit Frankfurt und dem Regionalverband FrankfurtRheinMain in diesem Jahr zum dritten Mal den Architekturpreis Green Building FrankfurtRheinMain aus. Bis zum 15. März 2013 können Architekten, Gebäudebetreiber und Eigentümer ihre Bewerbungsunterlagen beim Energiereferat Frankfurt (unter www.greenbuilding-award.de) einreichen. Der Preis würdigt Klimaschutz-Aktivisten in Planung und Bau von Projekten. Neu ist, dass es diesmal einen vereinfachten zweistufigen Bewerbungsprozess gibt: aus den Einreichungen der ersten Runde werden Finalisten für eine zweite Bewerbungsrunde gekürt.

Nachhaltigkeit – ein wichtiges Thema für Darmstadt und die Region
Für Darmstadt stand es außer Frage, auch in der dritten Runde mit zu den Veranstaltern zu zählen. „Das Thema Nachhaltigkeit ist eines unserer zentralen politischen Anliegen“, so Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Diesen Begriff an gebauter Architektur zu verdeutlichen, halte ich für eine hervorragende Idee. Auch die Möglichkeit, dieses Thema projektbezogen eng mit unseren regionalen Partnern dazustellen, haben wir als Stadt gerne wahrgenommen.“ Für Darmstadts Baudezernentin Brigitte Lindscheid steht der umweltpolitische Aspekt des Preises an vorderster Stelle. „Neben Stadtplanung und Stadtgestaltung liegt unser Fokus selbstverständlich auf der nachhaltigen Planung jedes einzelnen Gebäudes – und da müssen Umweltthemen eine wichtige Rolle einnehmen. Mit dem „Green Building Award“ haben Darmstadt und die Region die Chance, diesen Aspekt deutlich zu machen.“

Anforderungen an die teilnehmenden Gebäude
Zur Teilnahme zugelassen sind alle Nichtwohn- und Wohngebäude in der Rhein-Main Region, die mindestens eine zweijährige Betriebsphase aufweisen und deren Errichtung beziehungsweise Sanierung zwischen dem 01.01.2002 und dem 30.06.2011 erfolgt ist. Entscheidend ist hierbei die Bezugsfertigkeit der Gebäude. Die Gebäude müssen zum Zeitpunkt ihrer Errichtung beziehungsweise Sanierung die gültigen gesetzlichen energetischen Mindestanforderungen um mindestens 25 Prozent unterschritten haben. Neue Wohngebäude müssen den Passivhausstandard oder KfW-Effizienzhaus 55 erreichen.

Beurteilungskriterien
Die Gebäude werden von einer hochkarätig besetzten Jury in den drei Themenfeldern Innovation, Gestaltung und Nachhaltigkeit beurteilt. Bei der Innovation liegt der Fokus auf den gestalterischen, technischen und soziokulturelle Neuerungen. Im Bereich der Gestaltung sind die städtebauliche Qualität, die Freiraumgestaltung und die Gebäudequalität besonders wichtig. Bei der Nachhaltigkeit spielen Funktionalität, Komfort und Gesundheit, Wirtschaftlichkeit und Ressourcenschonung eine wichtige Rolle.

Die Jury besteht aus folgenden Personen:
TU Braunschweig, Institut für Gebäude und Solartechnik: Prof. Norbert Fisch, Susann Gräff
TU Darmstadt, ee concept GmbH: Prof. Manfred Hegger, Andrea Georgi-Tomas
Institut für Wohnen und Umwelt GmbH: Dr. Monika Meyer, Michael Hörner
Green BuildingFrankfurtRheinMain

Mit dem Green Building Award zeichnen die Städte Frankfurt am Main, Darmstadt und der Regionalverband FrankfurtRheinMain vorbildliche Gebäude aus. Die „Green Buildings“ sollen durch ihre Planung, Ausführung und Nutzung überzeugen und andere Gebäudeplanungen zur Nachhaltigkeit und zum Klimaschutz inspirieren. Die Preisträger erhalten in einer öffentlichen Preisverleihung im November die Green-Building-Trophäe, sie dürfen mit dem Green-Building-Logo werben und werden in Ausstellungen, Videos und den Medien öffentlich dargestellt.

Informationen zu bisherigen Preisträgern sowie Bewerbungsunterlagen sind unter www.greenbuilding-award.de erhältlich.

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt

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