Darmstadt im Kinderschutzcluster


5. August 2009 - 17:24 | von | Kategorie: Pressemitteilung | Artikel drucken
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Das Jugendamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich erfolgreich um die Teilnahme am Praxisentwicklungs- und Forschungsprojekt „Aus Fehlern lernen – Qualitätsmanagement im Kinderschutz“ beworben, und Darmstadt wurde – als Ergebnis dieser Bewerbung – vom Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (Köln) als einzige hessische Großstadt in das Kinderschutzcluster für Hessen aufgenommen.

Wie Darmstadts Sozialdezernent, Stadtrat Jochen Partsch, erläutert, soll dadurch auch das vorhandenen Konzept des Kinder- und Jugendschutzes des Jugendamtes der Wissenschaftsstadt Darmstadt evaluiert und gegebenenfalls weiter entwickelt werden. „Genauso wie wir im Bereich des Benchmarkings Erzieherische Hilfen immer wieder Impulse geben, aber auch Anregungen von anderen teilnehmenden Kommunen erhalten, erwarte ich mir dies auch vom Praxisentwicklungs- und Forschungsprojekt. Das Ergebnis soll insgesamt in die Konzeptionierung Frühe Hilfen in Darmstadt einbezogen werden. Wesentlicher Bestandteil ist bisher das Darmstädter Modell „Kinder schützen – Familien fördern“, so Stadtrat Partsch weiter.

Das Forschungsprojekt „Aus Fehlern lernen – Qualitätsmanagement im Kinderschutz“, das das Nationale Zentrum Frühe Hilfen im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend übernommen hat, will die Entwicklung und Stärkung eines positiv ausstrahlenden, ganzheitlichen und demokratischen Kinderschutzsystems fördern, das achtsam Risiken und Fehler reflektiert und konzeptionell auf die Sicherung des Kindeswohles, des Eltern-, Familien- und Gemeinwohls ausgerichtet ist.. Ziel der Qualitätsentwicklung ist die Reflexion und Verbesserung der Kinderschutzfachpraxis der kommunalen Kinderschutzsysteme.

In Hessen werden im Forschungsprojekt rund 45 Fachkräfte aus den unterschiedlichsten am Kinderschutz beteiligten Berufsgruppen in einer Qualitätsentwicklungswerkstatt zusammenkommen, um für die lokalen Kinderschutzsysteme programmatische und methodische Antworten zu finden.

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt

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