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Zusätzliche Mittel des Landes Hessen zur „Brückenqualifizierung für Frauen“ und für den „Schutzschirm für Ausbildungssuchende“


16. Dezember 2021 - 07:25 | von | Kategorie: Wirtschaft |
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EuroNahezu 600 000 Euro vom Land Hessen stehen der Wissenschaftsstadt Darmstadt 2022 zusätzlich zur Verfügung, um Menschen, die von den Auswirkungen der Coronapandemie besonders betroffen sind, den Weg in den Arbeitsmarkt zu erleichtern. Erfreulich ist außerdem, dass nochmal über 250 000 Euro für die Verlängerung des Projekts „SoWirt’s – Sozialwirtschaft integriert“ bewilligt wurden.

Durch die Mittel aus den Förderprogrammen „Schutzschirm für Ausbildungssuchende“ und „Brückenqualifizierung für Frauen“ im Rahmen des Ausbildungs- und Qualifizierungsbudgets des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration können nun drei weitere Projekte ermöglicht werden. Das Projekt „Zukunft sichern – Ausbildungsorientierung für junge Erwachsene“ richtet sich an ungelernte junge Erwachsene bis 34 Jahre. Sie sollen bei der beruflichen Orientierung unterstützt und beraten werden, damit eine späte berufliche Ausbildung unter Berücksichtigung der persönlichen Lebenssituation gelingen kann.

„Um die Potentiale und Talente der Menschen zu nutzen, die nicht über den ersten Bildungsweg in Ausbildung oder Beruf einmünden, wollen wir mit fördernden Projekten neue Perspektiven eröffnen und auch dem Fachkräftemangel zu begegnen“, erläutert Bürgermeisterin Barbara Akdeniz. Das Angebot wird in Kooperation mit dem Landkreis Darmstadt-Dieburg umgesetzt.

Gleich zwei Projekte sollen Frauen den Weg in Ausbildung und Arbeit ebnen. Erwerbsarbeit bedeutet ein gesichertes Einkommen und die Chance zur gesellschaftlichen Teilhabe. Der Zugang war in den letzten Monaten für arbeitssuchende Frauen aber sehr schwierig. „Frauen, besonders alleinerziehende Mütter, müssen in der Pandemie besondere Belastungen bewältigen und persönlich oft zurückstecken“ so Barbara Akdeniz. „Zusätzlich erschwerend ist, dass gerade bildungsferne Frauen nur sehr eingeschränkt über digitale Kompetenzen verfügen und häufig nicht einmal die technische Ausstattung besitzen.“

Das Projekt „Brückenqualifizierung für Darmstädter Frauen – Digitalisierung in der Arbeitswelt für alle“ spricht gering qualifizierte und bildungsferne Frauen, insbesondere Alleinerziehende an. Umgesetzt wird es von der BAFF Frauen Kooperation gGmbH. Das Femkom-Frauenkompetenzzentrum hat das Angebot „Empowerment für Frauen – Digital“ ebenfalls auf den Schwerpunkt digitale Kompetenzentwicklung und Blended Learning ausgerichtet.

„Wir sind sehr dankbar über diese außerordentliche Förderung durch das Land“, betont Bürgermeisterin Barbara Akdeniz. „Dies unterstützt uns sehr in unseren Anstrengungen, benachteiligte Menschen in Ausbildung oder Arbeit zu integrieren. Mit dem zusätzlichen Geld können nun coronabedingte Lücken geschlossen werden“.

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt

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