Wissenschaftsstadt Darmstadt bringt wieder tausende Blumenzwiebeln im Darmstädter Stadtgebiet aus


9. Januar 2018 - 15:13 | von | Kategorie: Aktuelles, Umwelt | Artikel drucken
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TulpeDie Wissenschaftsstadt Darmstadt hat auch in diesem Herbst die schon traditionelle Blumenzwiebel-Steckaktion fortgeführt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Darmstädter Grünflächenamtes haben in den letzten Wochen vor Weihnachten wieder tausende von Blumenzwiebeln ausgebracht. Auf dem Mathildenplatz werden daher ab Februar / März 2018 violette Elfenkrokusse (Crocus tommasinianus) blühen, gefolgt von gelben Narzissen. Ein weiterer Schwerpunkt bildet eine der Wiesenflächen in der Edisonstraße. Dort werden im nächsten Frühjahr Narzissen, Krokusse und rote Wildtulpen Lust auf Frühling machen.

Um die sanierte Wendelstadtanlage in Kranichstein noch weiter aufzuwerten, haben die Auszubildenden des Grünflächenamtes entlang der Hauptachse um die 12.000 Blumenzwiebeln gesteckt: Narzissen, verschiedenfarbig blühende Krokusse und auch Schneeglöckchen werden im nächsten Frühling die Anwohner und Spaziergänger mit ihren bunten Farben erfreuen. In der Mina-Rees-Straße wurden die Baumscheiben unter den Säulenhainbuchen umgearbeitet. Bügel verhindern das Überqueren der Pflanzflächen und ermöglichen gleichzeitig das Anschließen von Fahrrädern. Eine Reihe Platten erleichtert das Ein- und Aussteigen aus den geparkten PKW. Komplettiert wurde die Renovierung durch die Pflanzung einer Staudenmischung, zu der auch Tulpen, Krokusse und Traubenhyazinthen gehören.

Grünflächendezernentin Dr. Barbara Boczek dazu: „Um im Frühjahr weitere blühende Akzente zu setzen, wurden Blumenkübel in der ‚Sandwich-Technik‘ vorbereitet. Die Zwiebeln unterschiedlicher Frühlingsblüher wurden lagenweise in die Kübel geschichtet. Das ermöglicht eine große Blütenfülle auf kleinstem Raum. Auch wird die Blütezeit durch geschickte Auswahl der Arten verlängert. Die Kübel werden im Frühjahr auf die Mathilden- und die Rosenhöhe gebracht. Damit die Blütenpracht keine einmalige Sache bleibt, sind Arten und Sorten gewählt worden, die sich zum Verwildern eignen. Dafür ist es allerdings notwendig, dass der erste Schnitt der Rasenflächen erst relativ spät im Jahr erfolgt. Die Zwiebeln müssen genügend Zeit haben, Reservestoffe einzulagern, um auch im Folgejahr eine üppige Blüte zu ermöglichen.“

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt

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