Wissenschaftsstadt Darmstadt präsentiert Beteiligungsbericht 2013


6. November 2014 - 09:29 | von | Kategorie: Wirtschaft | Artikel drucken
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Neues RathausDarmstadts Leistungsspektrum wird immer weiter optimiert: die Wissenschaftsstadt Darmstadt präsentiert zum 16. Mal mit dem Beteiligungsbericht 2013 die Vielseitigkeit der Stadtwirtschaft. 127 Beteiligungen (Vorjahr: 128), an denen die Stadt mindestens 20 Prozent Anteile hält, sind in dem Bericht dokumentiert. Der Darmstädter Beteiligungsbericht wurde in einer wissenschaftlichen Studie als „Bester Beteiligungsbericht Deutschlands“ ausgezeichnet.

Mehr als 170 Kriterien legte die Studie an, verglichen wurden 77 Berichte von Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern. Erstmals aufgeführt ist im Darmstädter Beteiligungsbericht beispielsweise die Frauenquote in den Aufsichtsgremien der Unternehmen der Stadtwirtschaft, „die höher ist als im Durchschnitt der DAX-Unternehmen“, lobte Oberbürgermeister Jochen Partsch. Es sei wichtig, dass die Unternehmen der Stadtwirtschaft auch bei der Gleichstellung von Frauen und Männern Vorreiter seien. Partsch, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der HEAG und Beteiligungsdezernent ist, betonte, wie wichtig eine erfolgreiche Stadtwirtschaft für das tägliche Leben in der Region ist. „Alle 127 Beteiligungen bieten den Bürgerinnen und Bürgern qualitativ hochwertige Leistungen der Daseinsvorsorge zu angemessenen Preisen. Damit dieses Angebot in Zukunft erhalten werden kann, müssen sich die Unternehmen erfolgreich weiterentwickeln.“

Erstellt hat den Bericht die für das Beteiligungsmanagement verantwortliche HEAG im Auftrag der Stadt. „Der Beteiligungsbericht schafft Transparenz über die Stadtwirtschaft, zeigt Chancen für Synergien und Kooperationsmöglichkeiten zwischen Wissenschaft und Stadtwirtschaft und bietet Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich ausführlich darüber zu informieren, wie die Unternehmen zur Entwicklung ihrer Stadt beitragen,“ so die HEAG-Vorstände Dr. Klaus-Michael Ahrend und Dr. Markus Hoschek. Die 127 vorgestellten Beteiligungen beschäftigten im vergangen Jahr insgesamt 8.012 Menschen und erwirtschafteten eine Gesamtleistung von 2,5 Milliarden Euro. Zusammen investierten die Unternehmen 142 Millionen Euro vor allem in Darmstadt und der Region. Allein der HEAG-Konzern trug mit einer Wertschöpfung von 644 Millionen Euro zum Wohl der Region bei. „Diese Kennzahlen zeigen den Rahmen einer starken Darmstädter Stadtwirtschaft“, so die Vorstände. Diese Stärke mache es möglich, Leistungen anzubieten, die strukturbedingt ein negatives Ergebnis vorweisen, aber unverzichtbar für die Bevölkerung seien – wie der Öffentlichen Personennahverkehr, die Dienstleistungen der Gesundheitsversorgung, Schwimmbäder und auch kulturelle Angebote. Dies werde seit Jahrzehnten zu guten Teilen durch die Überschüsse der Geschäftsfelder Energie, Immobilien, Telekommunikation sowie der Sparkasse ermöglicht.

Das Geschäftsfeld Energie stellt mit 49 Beteiligungen den größten Anteil (2012: 51 Beteiligungen), Immobilien blieb mit 27 Beteiligungen konstant und das Geschäftsfeld Entsorgung & Abwasser stellt mit 15 Beteiligungen den drittgrößten Anteil dar (Vorjahr: 16 Beteiligungen).

Zu entnehmen ist dem Bericht auch, dass 86 Prozent der einbezogenen Unternehmen eine Entsprechenserklärung zum Darmstädter Beteiligungskodex abgegeben haben. Im Vorjahr hatten dies nur 70 Prozent der Unternehmen getan.

Dem Bericht ist wieder ein DIN A2-großes Poster beigelegt, auf dem die 127 Beteiligungen übersichtlich dargestellt werden. Erweitert wurde auch die über www.heag.de kostenlos erhältliche App: Eine Archivfunktion ermöglicht den Vergleich der Zahlen der Beteiligungen mit den Werten aus den Vorjahren. Über die App können Leser auch direkt Feedback zu dem Bericht geben, sie können aber auch ein Online-Formular nutzen. Dies alles, so die Vorstände, gehöre zu dem Konzept, neben größtmöglicher Transparenz auch die Bürgerinnen und Bürger bestmöglich einzubinden.

Der Beteiligungsbericht 2013 der Wissenschaftsstadt Darmstadt steht auch als PDF auf www.heag.de zum Download bereit.

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt

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