Workshop zu Schopfmakaken im Zoo Vivarium


20. November 2013 - 06:56 | von | Kategorie: Tipp, Umwelt | Artikel drucken
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Schopfmakak / Bild: Zoo Vivarium DarmstadtDer Zoo Vivarium bietet an vier Tagen jeweils einen dreistündigen Workshop zum Thema „Schopfmakaken – Haltung, Zucht und Lebensweise“ an. Termine sind Freitag (29. November), 13. Dezember (Freitag) und 20. Dezember (Freitag) jeweils von 14 bis 17 Uhr sowie Samstag (7. Dezember 2013) von 10 bis 13 Uhr. Der Zoopädagoge Frank Velte stellt die Situation Schopfmakaken auf Sulawesi dar und informiert über die Haltung dieser Primaten im Zoo Vivarium. Der Workshop ist für alle Tierinteressierten ab der 5. Schulklasse geeignet. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungen sind ab Donnerstag (21.) telefonisch unter 06151/13 33 91 möglich. Die Teilnehmerzahl ist auf jeweils acht Personen begrenzt.

Gesponsert wird der Workshop durch den Lions Förderverein Justus von Liebig e.V., der einen Betrag von 500 Euro zur Verfügung stellt. Abzüglich einer Kostenpauschale von fünf Euro pro Person, die der Zoo Vivarium einbehält, leitet der Zoo Vivarium die Spende direkt weiter an das Macaca Nigra Projekt. Dieses wurde im April 2006 ins Leben gerufen, um die Ökologie, das Fortpflanzungs- und Sozialverhalten von Schopfmakaken in ihrem natürlichen Lebensraum zu erforschen und die Erhaltung dieser vom Aussterben bedrohten Art zu fördern. Es ist ein gemeinsames Projekt der Deutschen Primatenzentrum (DPZ), der Indonesischen Bogor Agricultural University (IPB), West-Java und der Universität Sam Ratulangi (UNSRAT), Nord-Sulawesi. Angesiedelt ist das Projekt im Tangkoko-Batuangus Naturschutzgebiet auf Sulawesi.

In Deutschland werden Schopfmakaken nur in wenigen Zoos gehalten. Um den Bestand auf europäischer Ebene zu koordinieren und zu erhalten, gibt es ein Europäisches Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für diese Primaten an dem sich auch der Zoo Vivarium beteiligt. Im EEP wird jede Tierart von einem Zoo betreut, ein Zucht-Koordinator führt das Zuchtbuch der Population..

Bild: Zoo Vivarium Darmstadt
Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt

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