Informationsveranstaltung zum Projekt „Zukunft sichern“ – Berufsausbildung für junge Erwachsene ab 25 Jahren

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Die Wissenschaftsstadt Darmstadt bietet in Kooperation mit dem Landkreis Darmstadt-Dieburg mit dem Projekt “Zukunft sichern – Ausbildung ab 25“ Unterstützung für junge Erwachsene bis 34 Jahren an, die bisher keinen beruflichen Abschluss erlangen konnten. Bürgermeisterin Barbara Akdeniz ist überzeugt, dass das Projekt eine Win-Win-Situation schafft: „Aufgrund des wachsenden Fachkräftebedarfs bieten sich auch für Menschen, die bereits älter als 25 Jahre sind, neue Chancen auf dem Ausbildungsmarkt. Das gilt gleichermaßen für Unternehmen, die für die Aufnahme älterer Auszubildenden gewonnen werden sollen.“

Am 3. November 2022 findet ab 14 Uhr zum zweiten Mal in diesem Jahr eine Informationsveranstaltung im Justus-Liebig-Haus, Große Bachgasse 2, in Darmstadt statt. Unter dem Motto ‚Meet & Greet Azubis‘ berichten Auszubildende aus erster Hand über ihren Ausbildungsberuf. Auch Kammern und Betriebe sind geladen und beantworten Fragen zu einzelnen Berufen. Teilnehmen können alle Interessierte aus Darmstadt und dem Landkreis. Das Projekt wird durch Mittel des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration im Rahmen des Programms Schutzschirm für Ausbildungssuchende – Ausbildungs- und Qualifizierungsbudget ermöglicht.

Individuelle Berufsorientierung und Beratung, Informationen über verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten in der Region, Workshops, Qualifizierungen und Praktika schaffen Grundlagen, um den Einstieg in Ausbildung zu erleichtern. Besonders in den Bereichen Gastronomie, Gesundheit und Pflege, Logistik und Technik werden dringend Fachkräfte gesucht. Immer mehr Unternehmen sind auch an älteren Bewerberinnen und Bewerbern interessiert.

„Es gibt viele Gründe, warum Menschen keinen Beruf erlernt haben. Dies hat wenig mit mangelndem Talent zu tun, häufig sind viele Kompetenzen und auch berufliche Erfahrung durchaus vorhanden. Geringqualifizierte können jedoch nur schwer einen dauerhaften und existenzsichernden Arbeitsplatz finden“, so Reinhard Bartmann vom Bildungsträger Werkhof, Verein zur Förderung der Beruflichen Bildung und Beschäftigung. „Besonders für Geflüchtete und Migrantinnen und Migranten verbessern sich die Chancen zur beruflichen Integration durch eine anerkannte Ausbildung wesentlich. Denn Berufsabschlüsse aus den Herkunftsländern werden hier oft nicht anerkannt.“

Rebecca Braumbach von der BAFF-Frauen-Kooperation gGmbH möchte gezielt junge Frauen und Mütter ansprechen. „Für Frauen, insbesondere für Migrantinnen, ist es besonders bedeutsam, einen Beruf zu haben, von dem sie und ihre Familien eigenständig leben können, aber auch um Altersarmut zu verhindern. Wir berücksichtigen bei unserem Angebot die besondere Situation von Frauen mit und ohne Kinder und prüfen zum Beispiel auch die Möglichkeiten für eine Teilzeitausbildung.“

Anmeldungen und weitere Informationen zum Projekt:
BAFF-Frauen-Kooperation gGmbH
Rebecca Braumbach und Karla Ayllon
Telefon 06151 669 72 – 126
r.braumbach [at] baff-darmstadt [dot] de und k.ayllon [at] baff-darmstadt [dot] de

Werkhof e. V. Berufliche Bildung
Reinhard Bartmann und Oliver Heuser
Telefon 06151 50048-13 und 06151 50048-12
reinhard-bartmann [at] werkhof-darmstadt [dot] de und oliver-heuser [at] werkhof-darmstadt [dot] de

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt


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