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Zum Schutz von Fröschen, Kröten und Co.: Wissenschaftsstadt Darmstadt bittet Verkehrsteilnehmer um Anpassung des Fahrverhaltens


2. März 2022 - 11:41 | von | Kategorie: Umwelt, Verkehr |
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Um Amphibien zu schützen, bittet das Umweltamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Anpassung ihres Fahrverhaltens. Derzeit beginnt die Amphibienwanderungszeit. Während der Wanderungen vom Überwinterungsort zum Laichplatz werden Amphibien wie Frösche, Kröten, Molche, Salamander und Unken vom immer dichter werdenden Straßennetz eingeschränkt.

„Speziell der Autoverkehr macht den Amphibien jetzt das Überleben schwer, weil Lebensräume zerschnitten werden und die Amphibien auf ihrer Wanderung die Straßen überqueren müssen“, erklärt dazu Umweltdezernent Michael Kolmer und bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer „um besondere Vorsicht und um angepasste Geschwindigkeit in den jeweiligen Straßenabschnitten während der nächsten Wochen.“

Wo Straßen und Wege die Wanderrouten kreuzen, haben Naturschützende, vor allem Mitglieder des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) und des Naturschutzbundes Deutschland (NABU), schon seit geraumer Zeit Zäune gespannt und Sammeleimer im Boden versenkt. Zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer jeden Alters sammeln in den nächsten Wochen die Frösche und Kröten an den besonders gefährdeten Stellen ohne Tunneldurchlässe am Straßenrand ein und tragen sie in Eimern über die Straßen. Dies betrifft in Darmstadt insbesondere die Strecken entlang der Weiterstädter Landstraße, der Dieburger Straße Höhe Oberwaldhaus und Höhe Grube Prinz von Hessen, der Bergschneise (Mahatma-Gandhi-Straße) sowie die Parkschneise im Bereich des Heiligenteiches. Da das Einsammeln der Amphibien vor allem in den frühen Morgenstunden und nach Einbruch der Dämmerung geschieht, sind die ehrenamtlichen Helfer im Dunkeln trotz Warnwesten oft selbst gefährdet.

Wer sich selbst beteiligen möchte, findet auf den Internetseiten des BUND und NABU schnell entsprechende Hinweise und ist sicher sehr willkommen. Bei Bedarf vermittelt auch das Umweltamt gerne weiter: Telefon 06151 13-3280.

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt

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