Tierschutz und Urlaubsvergnügen: Lässt sich das vereinbaren? – Tierschutz im Urlaub

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Wer ein Land wirklich kennen lernen möchte, interessiert sich in der Regel nicht nur für die schönen Landschaften und die exotischen Kulturen, sondern möchte auch die Tierwelt möglichst aus nächster Nähe erleben.

Touristische Angebote oft mit Tierleid verbunden

In fernen Ländern lassen wir uns gerne mit einem exotischen Tierbaby auf dem Arm oder einer Riesenschlange um den Hals fotografieren. Zu beliebten Urlaubserinnerungen zählt auch ein Ritt auf Eseln, Kamelen oder Elefanten – doch Vorsicht: Die verschiedenen touristischen Angebote sind häufig mit erheblichem Tierleid verbunden.

Zahlreiche Tiere werden mit Gewalt gefügig gemacht und unter tierschutzwidrigen Bedingungen gehalten – es fehlen Ruhezeiten, schattige Ruheplätze, Futter, Wasser und Pflegemaßnahmen. Wunden und Verletzungen entstehen insbesondere durch unsachgemäße und scharfe Gebisse sowie durch schlechtsitzende Geschirre.

Urlaubsreisenden sollen Mindeststandards beachten

„Dass sich hinter vielen Urlaubs-Attraktion ein Tierschutzproblem verbirgt, ist Urlaubsreisenden oft nicht bewusst. Man sollte deshalb vor Ort auf die Einhaltung von gewissen Mindeststandards in puncto Tierschutz achten. So dürfen die Tiere nicht unter Hunger oder Durst leiden. Sie müssen geeignet untergebracht sein. Sie dürfen nicht unter Schmerz, Krankheit oder Verletzung leiden und nicht unnötig belastet werden“, erklärt der Erste Kreisbeigeordnete Lutz Köhler abschließend.

Ein aktueller Flyer der Landestierschutzbeauftragten Hessen klärt zum Thema „Tierschutz im Urlaub“ auf und ist unter nachfolgendem Link abrufbar: https://tierschutz.hessen.de/presse/neuer-flyer-der-lbt.

Quelle & Bild: Kreisverwaltung Darmstadt-Dieburg


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