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Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt beschließt Ausbau des Grünzugs Geißengasse in der Unteren Mühlstraße in Arheilgen


8. November 2021 - 07:01 | von | Kategorie: Umwelt |
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Der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner Sitzung vom 3. November 2021 den Ausbau des Grünzugs Geißengasse in der Unteren Mühlstraße in Arheilgen beschlossen. Der Grünzug ist Teil einer Grünverbindung im Ortskern von Arheilgen, zwischen der evangelischen Auferstehungskirche und der Unteren Mühlstraße. Er ist umgeben von kleineren Wohngebäuden sowie Gartengrundstücken. Die Umsetzung des Ausbaus ist für 2022 vorgesehen.

„Mit der Umsetzung der Maßnahme geben wir dem Grünzug im Zentrum von Arheilgen einen befestigten Rahmen und erhöhen durch Beleuchtung und barrierefreien Ausbau für alle Bürgerinnen und Bürger die Nutzungs- und Aufenthaltsqualität“, erläutert dazu Planungsdezernent Michael Kolmer. „Zusätzlich schaffen wir damit künftig eine fußläufige Verbindung zwischen der Geißengasse und der Unteren Mühlstraße.“

Die Planung sieht vor, dass der zwei Meter breite Weg im südlichen Bereich durch einen schmalen Grünstreifen begleitet wird. Im mittleren Bereich weitet sich der Grünzug auf, hier wird der Fußweg durch größere Wiesenflächen, die mit Bäumen und Sträuchern überstellt sind, gerahmt. Die vorhandenen vier Fichten werden, wie die große Kastanie, in diese Grünflächen übernommen. Zum Verweilen wird es künftig am Wegesrand einen kleinen Platz mit Sitzbänken geben. Im nördlichen Bereich zur Geißengasse hin dient der Weg gleichzeitig als Zufahrt zu den rückwärtig angesiedelten Stellplätzen des Gebäudes Geißengasse 10. Deshalb weist der Weg in diesem Bereich eine Breite von vier Metern auf, was der vollen Breite des Flurstücks entspricht.
Zur Erhöhung der Sicherheit und zur uneingeschränkten Nutzbarkeit wird der Fußweg von Leuchten flankiert. Seine barrierefreie Gestaltung ermöglicht allen Bürgerinnen und Bürgern das Begehen und Durchqueren.

Eine niedrige Mauer fängt künftig den Höhenunterschied zwischen dem Grünzug und den westlich anschließenden, privaten Grundstücken ab. Auf die Mauerkrone wird zusätzlich ein Stabgitterzaun als Abgrenzung zwischen dem öffentlichen und dem privaten Bereich gesetzt. Um die bestehende Kastanie wird die Mauer mit einem Abstand von 3,50 Meter radial um den Baum geführt. Nördlich der Kastanie wird ein direkter Zugang zum Grünzug mit 3 Stufen und einem abschließbaren Tor hergestellt. Zum Schutz der Wurzeln wird die geplante Einfassungsmauer auf Punktfundamenten gelagert. Zudem wird der geplante Fußweg im Bereich der Baumkrone mit einer sogenannten Wurzelbrücke ausgebildet. Diese besteht aus mehreren Gitterrosten, die mittels Punktfundamenten gelagert werden und den Wurzelbereich überspannen. Die Begehbarkeit wird dadurch nicht eingeschränkt, auf dem Gitterrost wird das Betonpflaster des Weges weitergeführt.

Die Lage der Punktfundamente für die Einfassungsmauer und die Wurzelbrücke werden im Zuge der Baumaßnahme durch Wurzelsuchgräben festgelegt. Die Begrünung wird mit heimischen Bäumen und Sträuchern vorgesehen. Diese bieten Vögeln und Insekten einen Rückzugsraum sowie Nahrungsangebot. Zusätzlich werden einzelne Bereiche als Wiese mit einer Ansaat von Wildblumen und Kräutern entwickelt, die ein weiteres Nahrungsangebot für Insekten darstellen.

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt

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