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Geplante Baumfällungen durch HessenForst: OB Partsch lädt zu Gesprächen ein


21. Oktober 2021 - 13:56 | von | Kategorie: Umwelt |
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BaumfällungOberbürgermeister und Kulturdezernent Jochen Partsch lädt für die KW 43/2021 Vertreterinnen und Vertreter von HessenForst wie auch des Waldkunstpfades ein, um über die von HessenForst geplanten Baumfällungen entlang des Waldkunstpfades zu beraten.

„Es ist erst mal nachvollziehbar, dass Sicherungsmaßnahmen getroffen werden müssen, um die Bürgerinnen und Bürger zu schützen. Dennoch sind wir als Stadt Darmstadt mit dem geplanten und offenbar drastischen Einschlag durch HessenForst keineswegs einverstanden. Bürgermeisterin Barbara Akdeniz und Umweltdezernent Michael Kolmer haben sich im Namen der Stadtregierung bereits letzte Woche mit einem Schreiben an Hessens Umweltministerin Priska Hinz gewandt, um die geplante Fällung von 160 beziehungsweise mittlerweile 125 Bäumen zu reduzieren und im besten Fall sogar zu verhindern“, erklärt der Oberbürgermeister. Partsch weiter: „Waldgebiete sind die wichtigsten CO2-Speicher und somit für ein gesundes Stadtklima zwingend notwendig, daher haben auch wir die städtische Waldbewirtschaftung in den letzten Jahren deutlich reduziert. Darüber hinaus erstaunt es in diesem Fall sehr, entlang eines Waldkunstpfades, der den Wald auf eine ganz besondere Art erlebbar machen soll, Fällungen in diesem Ausmaß vornehmen zu wollen und damit das, was den Waldkunstpfad auszeichnet, nämlich den Dialog zwischen Kultur- und Naturraum in Gefahr zu bringen.“

HessenForst wollte zunächst 160 Bäume fällen, gab dann aber bekannt, die Fällungen gerade im FFH-Gebiet (Fauna-Flora-Habitat) zu mindern und reduzierte den geplanten Einschlag auf 125 Bäume. „Doch auch die Fällungen von 125 Bäumen halten wir für zu hoch. Dieses Ausmaß ist für uns nicht nachvollziehbar und wir setzen uns – obwohl es sich um Staatswald außerhalb des Zugriffs der Stadt handelt – dafür ein, eine Lösung zu finden, die einerseits der Sicherheit, aber auch der generellen Bedeutung des Waldes für uns Darmstädterinnen und Darmstädter gerecht wird“, so Partsch.

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt

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