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Datenplattform der Digitalstadt Darmstadt öffentlich verfügbar und Start der Online-Bürgerbeteiligung


16. Februar 2021 - 07:19 | von | Kategorie: Politik |
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Digitalstadt DarmstadtIn der Digitalstadt Darmstadt entstehen Innovationen mit dem Ziel, Darmstadt noch lebenswerter zu gestalten und den Bürger*innen Mehrwerte und Nutzen zu liefern. Seit dem 1. Februar 2021 ist ein weiteres wichtiges Vorhaben umgesetzt: Die Datenplattform der Digitalstadt Darmstadt ist für die Öffentlichkeit verfügbar (https://datenplattform.darmstadt.de). Sie präsentiert aktuelle Daten aus der Stadt in leicht verständlicher Form, unter anderem aktuelle Umwelt- und Verkehrsdaten oder auch Fortschritte der Digitalisierungsprojekte. Um weitere städtische Daten, die für die Darmstädter*innen von Interesse und Nutzen sind, künftig auf der Plattform zu präsentieren, rufen die Verantwortlichen ab sofort zur Online-Bürgerbeteiligung auf: Welche Informationen sind gewünscht?

„Mit der Umsetzung der Datenplattform ist ein wichtiger Meilenstein für die Wissenschaftsstadt Darmstadt und Ihre Bürger*innen erreicht, der die Vorreiterrolle Darmstadts innerhalb der intelligenten Städte untermauert. Alle Interessenten erhalten tagesaktuelle Transparenz beispielsweise über das Verkehrsaufkommen und die Umweltmessungen in Darmstadt. Mit dem Aufruf an die Bürger*innen, Ihre Ideen einzubringen, knüpfen wir an die vorbildhafte Partizipation in Darmstadt an und schaffen zugleich neue Perspektiven für die Digitalisierung in dieser Stadt“, so Jochen Partsch, Oberbürgermeister der Wissenschaftsstadt Darmstadt während der heutigen Pressekonferenz anlässlich der Veröffentlichung der Plattform. Das Land Hessen fördert das Projekt mit rund 800.000 Euro. „Die Digitalstadt Darmstadt leistet Pionierarbeit, von der alle hessischen Kommunen profitieren können. Denn die Menge an Daten, die umgesetzten Anwendungsfälle sowie die Mandantenfähigkeit der Plattform sind in dieser Form einmalig. Das Land Hessen unterstützt daher dieses Pilotprojekt, um die Digitalisierung im Sinne einer Smart City voranzutreiben“, betonte die Hessische Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus. „In der digitalen Stadt der Zukunft ist die Datenplattform Ausgangspunkt für Innovationen zum Nutzen der Bürgerinnen und Bürger. Ich freue mich auf einen breiten Bürgerbeteiligungsprozess.“

Die Umsetzung der Datenplattform erfolgte durch ein Bieterkonsortium bestehend aus ekom21 – KGRZ Hessen, dem [ui!] Urban Software Institute, ein führendes Software- und Beratungsunternehmen für nachhaltige Lösungen im Bereich „Smart City sowie dem Darmstädter Rechenzentrum DARZ, das von der Digitalstadt Darmstadt GmbH nach erfolgter Ausschreibung beauftragt wurde. Die Datenplattform ist Grundlage für die Verarbeitung und Darstellung verschiedenster Informationen, die aus unterschiedlichsten Datenquellen gewonnen werden. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Sensoren aus dem Internet der Dinge in Darmstadt. Die jetzt öffentlich verfügbaren Anwendungen rund um Verkehr, Umwelt und Abfall stellen dabei die ersten wichtigen Anwendungen dar. Die Datenplattform soll künftig stetig um neue Informationen ergänzt und erweitert werden.

Auch aus diesem Grund ruft die Digitalstadt Darmstadt jetzt zur Bürgerbeteiligung auf. Ab sofort können auf der Webseite www.digitalstadt-darmstadt.de/datenplattform-beteiligung/ Ideen für Darmstadts Datenplattform eingereicht werden. Ziel der mindestens vier Wochen andauernden Bürgerbeteiligung ist es, neue Anwendungsfälle für die weitere Entwicklung der Datenplattform zu finden. Die Beteiligung findet ausschließlich online statt und läuft ab sofort bis ca. Mitte März. Die Ideen werden nach inhaltlicher Prüfung veröffentlicht und können durch andere Nutzer*innen bewertet werden. José David da Torre Suárez, Geschäftsführer der Digitalstadt Darmstadt GmbH, führt aus: „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, die Bürger*innen in die weitere Entwicklung der Datenplattform einzubinden. Wir werden die eingereichten Ideen daher sorgfältig prüfen und aktiv in die weitere Umsetzung einfließen lassen. Über diesen Prozess werden wir transparent und fortlaufend informieren.“

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