Wissenschaftsstadt Darmstadt führt im November Parkraumbewirtschaftung für das Kapellplatzviertel ein – Jahresgebühr für Anwohner: 120 Euro


2. November 2017 - 07:15 | von | Kategorie: Aktuelles, Verkehr | Artikel drucken
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Die Wissenschaftsstadt Darmstadt führt im November 2017 die Parkraumbewirtschaftung im Kapellplatzviertel ein. „Wir kommen damit dem vielfachen Wunsch aus der Bürgerschaft nach, die Problematik des ruhenden Verkehrs in diesem Wohngebiet anzugehen“, erklärte Verkehrsdezernentin Barbara Boczek, die bei einem Pressetermin am Mittwoch (1. November 2017)  das Projekt und seine Umsetzung erläuterte. Während der Planungsphase hatte es Bürgerversammlungen und Quartiersrundgänge gegeben.

„Der Parkdruck in den Straßenzügen des Kapellplatzviertels hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich zugenommen“, sagte Boczek. „Besonders Besucherinnen und Besucher der Innenstadt nutzen die bisher kostenlosen Stellplätze, um ihr Fahrzeug zu parken. Um den Parkdruck im Quartier zu reduzieren und die Situation für die Anwohnerinnen und Anwohner zu verbessern, sind die Stellplätze nunmehr kostenpflichtig.“

Deshalb installiert die Stadt bis 6. November 2017 Parkscheinautomaten im Kapellplatzviertel. Die Parkzone ‚k‘ umfasst das Gebiet zwischen Kirchstraße, Nieder-Ramstädter Straße, Teichhausstraße und Landgraf-Georg-Straße. Dort wird eine Parkzonenbeschilderung aufgestellt. Bewohnerinnen und Bewohner der Parkzone können ab dem 6. November einen Parkausweis beantragen. Ab dann gelten die neuen Parkbedingungen. Die Anwohner werden über einen Flyer, der an alle betroffenen Haushalte verteilt wird, über die Maßnahme informiert. Nach einer Eingewöhnungszeit wird die neue Regelung von der Kommunalpolizei ab dem 1. Januar 2018 überwacht.

Künftig können alle Bewohner der Zone ‚k‘ einen Parkausweis für ihr Fahrzeug beantragen. Die jährliche Gebühr beträgt 120 Euro. Für 10 Euro im Monat erwerben die Bürger damit die Berechtigung, ihr Kraftfahrzeug innerhalb der gesamten Zone ‚k‘ ohne weitere Gebühren abzustellen. Der Parkausweis kann bei der Straßenverkehrsbehörde im Technischen Rathaus (Bessunger Straße 125, Gebäude A, Montag bis Freitag, 8.30 Uhr bis 12 Uhr) unter Vorlage der Fahrzeugpapiere, des Personalausweises oder einer aktuellen Meldebescheinigung beantragt werden. Dort gibt es auch sogenannte Besucherkarten; der Bogen mit neun Tageskarten und einer Wochenkarte kostet 20 Euro.

Das Parken im Straßenraum ohne Parkausweis oder Besucherkarte wird damit in der Zeit von Montag bis Samstag zwischen 8 und 20 Uhr kostenpflichtig sein. Der Tarif beträgt entsprechend der Parkgebührensatzung der Wissenschaftsstadt Darmstadt 0,80 Euro für jede angefangene halbe Stunde. Die Höchstparkdauer in der Zone k beträgt zwei Stunden. Eine Ausnahme bildet der westliche Mercksplatz, auf diesem Parkplatz beträgt die Höchstparkdauer weiterhin vier Stunden. Die Parkgebühren können am Parkscheinautomaten oder per Handy-Parken bezahlt werden. Voraussichtlich ab 1. Januar 2018 wird es möglich sein, an den Parkscheinautomaten auch mit EC-Karte zu bezahlen.

„Die Bewirtschaftung des Parkraums eröffnet den Anwohnerinnen und Anwohnern eine deutlich größere Chance, in ihrem Wohnumfeld einen Stellplatz für ihr Fahrzeug zu finden“, sagte Verkehrsdezernentin Barbara Boczek. „Weil dadurch auch der Parksuchverkehr in dem Quartier abnimmt, werden sich dort die Aufenthalts- und Lebensqualität und nicht zuletzt die Verkehrssicherheit deutlich verbessern. Darüber hinaus wird der Fuß- und Radverkehr gestärkt, indem das Gehwegparken in der Parkzone ‚k‘ unterbunden und kontrolliert wird. Außerdem werden wir in der Lindenhofstraße die von der Innenstadt kommende Fußgängerzone bis zum Jugendstilbad verlängern, um den Weg in die City für Fußgänger attraktiver und verkehrssicherer zu gestalten.“

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt

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