Kulturbetrieb „603qm“ soll erhalten bleiben


24. Januar 2012 - 14:35 | von | Kategorie: Kultur | Artikel drucken
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603qmDer studentische Kulturbetrieb „603qm“ auf dem Campus der TU Darmstadt soll als ein im Rhein-Main-Gebiet bekannter und wichtiger Veranstaltungsort erhalten bleiben. Das haben Vertreter des 603qm, des Allgemeinen Studierendenausschusses und des Baudezernats der Universität in einer Sitzung mit TU-Kanzler Dr. Manfred Efinger einvernehmlich unterstrichen.

Die Zusammenkunft war Auftakt für gemeinsame Beratungen, nachdem sich Beschwerden von Anwohnern über nächtlichen Lärm bei Konzertveranstaltungen im 603qm an der Alexanderstraße gehäuft hatten. Das Ordnungsamt der Stadt Darmstadt ordnete daraufhin zum Jahreswechsel 2011/12 ein vorläufiges Nutzungsverbot der früheren „Stoeferle-Halle“ für abendliche Musik-Events inklusive Getränkeausschank an.

„Wir wollen und müssen daraus Konsequenzen ziehen und uns dazu eng abstimmen“, sagte TU-Kanzler Dr. Manfred Efinger. Die Beteiligten in der TU hätten in der gemeinsamen Sitzung in sehr vertrauensvoller Atmosphäre mögliche Lösungswege diskutiert. „Wir nehmen die Beschwerden sehr ernst. Sie sind Anlass, das Problem grundlegend anzugehen.“

Efinger betonte, die Universität sei zu finanziellen Investitionen an einem Ort bereit, der „langfristig trägt und breit akzeptiert ist“. In der Sitzung wurden Szenarien für zwei Standorte durchgespielt, über Details wurde Stillschweigen vereinbart. Eine detaillierte Planung und finanzielle Kalkulation soll in den kommenden Wochen erstellt werden.

„Wir freuen uns, dass die Universität hinter dem Kulturbetrieb 603qm steht. Wir hoffen, dass eine schnelle Einigung auf eine langfristige Lösung möglich ist, die dann auch zeitnah umgesetzt werden kann.“, erklärte Jan-Martin Steitz, Referent für Gewerbe im AStA, in Abstimmung mit dem 603qm.

Einig war man sich darüber, dass bis zu einer endgültigen Lösung dem 603qm die Chance eines Übergangsbetriebs bzw. einer Zwischennutzung gegeben werden sollte, um die Popularität als regional bedeutender Veranstaltungsort nicht zu beschädigen und studentische Arbeitsplätze zu erhalten.

Kanzler Efinger sagte, die Universität werde sämtliche Ideen und Vorplanungen eng mit den Ämtern und dem Magistrat der Stadt Darmstadt beraten.
Quelle: TU Darmstadt

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