Drei Fotografen mit Aussicht auf Merck-Preis der Darmstädter Tage der Fotografie


27. Januar 2009 - 07:05 | von | Kategorie: Kultur | Artikel drucken
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Die Jury der Darmstädter Tage der Fotografie 2009 sichtete in diesem Jahr 280 Exponate nationaler und internationaler Fotokünstler, die ihre Arbeiten zum Thema „Vision – Aussicht aufs Leben“ eingereicht haben. Von den vorab 38 ausgewählten Arbeiten wurden nun drei Werke für den Merck-Preis der Darmstädter Tage der Fotografie nominiert: Die Künstler Steffi Klenz, Nils Klinger und Maria-Franziska Löhr haben damit beste Aussichten auf den mit 5 000 Euro dotierten Merck-Preis, den das Pharma- und Chemieunternehmen nun zum zweiten Mal vergibt.

„Jonathan Swift sagte einmal: Vision ist die Kunst, Unmögliches zu sehen“, erläutert Isabel Merkle, bei Merck für das Kultursponsoring zuständig. „Die Fotografen machen mit ihren Bildsprachen das Unmögliche sichtbar und gewähren dem Betrachter Einblicke in ihre Sicht aufs Leben.“ Während Steffi Klenz aus London sich fotografisch mit der Utopie einer idealen sozialen Gesellschaft anhand der „Modell-Stadt“ Poundbury in Südengland beschäftigt, ist die ehemalige innerdeutsche Demarkationslinie Thema der Arbeiten von Nils Klinger aus Kassel. Maria-Franziska Löhr aus Schnaitach wiederum zeigt eine junge selbstbewusste Frau mit Down-Syndrom, die sich als Schauspielerin in Szene setzt.

Erst am Eröffnungstag der Darmstädter Tage der Fotografie am 24. April 2009 wird die Jury die ausgestellten Arbeiten abschließend beurteilen und den Preisträger ermitteln.

Die Preisverleihung findet am selben Tag in der Ausstellung im Museum Künstlerkolonie auf der Mathildenhöhe statt.

Das nunmehr zum fünften Mal stattfindende Darmstädter Fotofestival hat sich einen festen Platz in der deutschen Fotoszene mit seinen Tagen der Fotografie erarbeitet. Vom 24. bis 26. April bieten eine kuratierte Hauptausstellung im Designhaus auf der Darmstädter Mathildenhöhe, ein eintägiges Symposium sowie zahlreiche weitere Ausstellungen ein abwechslungsreiches Programm und eine Plattform für den thematischen Austausch.

Quelle. Merck

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