Verdacht auf möglichen Weltkriegsbombenfund im Rahmen der Kampfmittelsondierung an der Rheinstraßenbrücke – Vollsperrung der Umleitungsstrecke im Bereich „Am Kavalleriesand“

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Im Rahmen der Kampfmittelsondierung an der Rheinstraßenbrücke in Darmstadt sind weitere Maßnahmen erforderlich. Die Kampfmittelsondierung ist nötig, um im Bereich der Rheinstraßenbrücke die geplanten Bauarbeiten durchzuführen zu können.

Um weitere Untersuchungen vornehmen zu können, wird eine Vollsperrung der Umleitungsstrecke im Bereich „Am Kavalleriesand“ ab dem 18. April 2024 um circa 9 Uhr eingerichtet. Die Sperrung ist zunächst nur für die Freilegung des betroffenen Bereichs erforderlich, um eine Fremdgefährdung ausschließen zu können. Das Areal um die Rheinstraßenbrücke wird großräumig für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer gesperrt, um die Verdachtsobjekte freizulegen und entsprechend beurteilen zu können.

Derzeit arbeitet bereits ein Bagger des Kampfmittelräumdienstes im westlichen Bereich des Brückenkopfes an der Rheinstraßenbrücke, um die verdächtigen Bereiche aus der Voruntersuchung freizulegen. Die Baugrube wird nachts durch die Stadtpolizei bewacht, um ein Betreten von Passantinnen und Passanten in den Nachtstunden zu unterbinden. Eine Veränderung in der Verkehrsführung gibt es zum jetzigen Zeitpunkt (Mittwoch) noch nicht, diese erfolgt erst ab Donnerstag ab circa 9 Uhr. Sobald eine Fremdgefährdung ausgeschlossen werden kann, wird die Umleitung wieder freigegeben.

Der Kampfmittelräumdienst des Regierungspräsidiums, die Feuerwehr Darmstadt, die Polizei und das Ordnungsamt der Stadt Darmstadt stehen im engen Austausch, um bei einem Fund weitere Maßnahmen zu veranlassen.

Quelle: Wissenschaftsstadt Darmstadt

 


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