Bauarbeiten an Modaubrücken am Bauerngarten und im Bereich Hainweg kurz vor dem Abschluss

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Die Bauarbeiten an den Eberstädter Modaubrücken am Bauerngarten und im Bereich Hainweg stehen kurz vor dem Abschluss. „Die Eberstädter können diese beiden Brücken voraussichtlich ab dem 26. März 2024 wieder queren“, verkündet Stadtrat Paul Georg Wandrey.

Bereits abgeschlossen sind die Arbeiten an den beiden Brückenüberbauten. Trotz der teils widrigen Wetterumstände in den letzten Wochen mit Unwetterwarnungen und viel Regen haben das Mobilitäts- und Tiefbauamt und die beauftragten Firmen die letzten Arbeiten ausgeführt, die vorbereiteten Fundamentbänke aufgesetzt, ausgerichtet und befestigt und Betonwinkelsteine als Widerlager eingebaut. Bis zur letzten Märzwoche werden die vorhandenen Wasser- und Elektroleitungen angeschlossen und der Wegebau hergestellt.

„Um künftigen mutwilligen Zerstörungen der beiden Brückenbauwerke besser entgegenwirken zu können, wurden die Holzbauteile aus verleimtem Schichtholz hergestellt und konstruktive Verstärkungen aus Stahlteilen an relevanten Stellen eingebaut, auch wenn ich es bedauernswert finde, dass solche Überlegungen mittlerweile eine größere Rolle spielen müssen“, erläutert Wandrey. Die Kosten für beide Brücken einschließlich Wegebau belaufen sich auf knapp 200.000 Euro.

Die beiden Brücken wurden 2022 durch massive Gewalteinwirkung so stark beschädigt, dass sie für die weitere Nutzung gesperrt werden mussten, da die Tragfähigkeit der Brückenbauten nicht mehr gewährleistet war. Bei beiden Brücken handelte es sich um Holzkonstruktionen aus dem Jahr 1983, welche den Charakter als bauliche Anlagen im Naturschutzgebiet aufgegriffen haben. Sowohl für die Demontage der alten als auch für die Montage der neuen Brücken bedurfte es wasserrechtlicher Genehmigungen gemäß dem Hessischen Wassergesetz durch die Obere Wasserbehörde beim Regierungspräsidium Darmstadt. Des Weiteren galt es, naturschutzrechtliche Auflagen einzuhalten. So mussten für die Neuerrichtung der Bauwerke die benötigten Bauflächen und die Vegetation vorbereitet und unter Berücksichtigung des Bundesnaturschutzgesetzes hergerichtet werden, damit die Vegetation im Umfeld der Brücken keinen dauerhaften Schaden nimmt. Die Maßnahme wurde durch eine ökologische Baubegleitung beaufsichtigt.

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt


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