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Ersatz für gefällte Bäume: An der Fuß- und Radwegbrücke über die Rheinstraße werden Stieleichen, Feldahorne, Feldulmen sowie Silberlinde und Waldkiefer gepflanzt


26. Januar 2022 - 13:29 | von | Kategorie: Umwelt |
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BaumIm Zuge der Herstellung der Geh- und Radwegbrücke über die Rheinstraße sowie aus Verkehrssicherungsgründen mussten dort einige Bäume gefällt werden. „Für diese Bäume und zum Ausgleich für das Brückenbauwerk wurden Ersatzpflanzungen notwendig“, teilt Grünflächendezernent Michael Kolmer mit. Die Arbeiten wurden in den vergangenen Wochen in Regie des Grünflächenamts ausgeführt. Die Nachpflanzungen erfolgten teils in unmittelbarer Nähe zum Brückenbauwerk, um dieses in den Grünzug einzubinden. „Mit der Zeit“, so Kolmer, „wird sich die geschwungene Brücke zu einem Baumpfad entwickeln.“

Die Ersatzpflanzung für das Brückenbauwerk beinhaltet 14 Stück Stiel-Eichen (Quercus robur). In den nächsten drei Jahren erhalten die Bäume eine intensive Pflege, um gutes Anwachsen und eine dauerhafte Weiterentwicklung der Bäume zu gewährleisten.

Entlang der Straße in west- östlicher Ausrichtung verläuft der Grünzug von der Maria-Goeppert-Straße bis zur Zweifalltorstraße. Im Norden wird der Grünzug von der Bebauung der Robert-Bosch-Straße begrenzt. In diesem Grünzug sind ebenfalls Ersatzpflanzungen nötig geworden, um den Baumbestand konstant zu halten. In den letzten Jahren mussten hier abgängige Bäume aus Verkehrssicherungsgründen gefällt werden. Diese werden jetzt ersetzt. Es handelt sich um zwei Feldahorne (Acer campestre), eine  Silberlinde (Tilia tomentosa),  zwei Feldulmen (Ulmus minor), eine Waldkiefer (Pinus sylvestris) und sechs Stieleichen (Quercus robur). Die hohe Anzahl an Ersatzpflanzungen mit Stieleichen hat einen besonderen Grund. Im Grünzug kommt der sehr seltene Eichenheldbock (Cerambyx cerdo) vor. Dieser Käfer ist vom Aussterben bedroht und steht auf der roten Liste gefährdeter Arten. Die Stieleichen dienen dem Käfer langfristig als Nahrungsgrundlage.

Um den Bäumen einen optimalen Start zu ermöglichen, wird je Baum zwölf Kubikmeter Boden ausgehoben und durch ein Baumpflanzsubstrat ersetzt. Das Substrat zeichnet sich durch eine gute Wasserhaltefähigkeit bei gleichzeitig guter Bodenbelüftung aus, was den Bäumen zugutekommt. Im Vorfeld der Maßnahme wurden die Baumstandorte auf Kampfmittelrückstände untersucht. Das Ergebnis war erfreulicherweise negativ.

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt

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