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Wissenschaftsstadt Darmstadt registriert zwei Covid-19-Fälle im Erstwohnhaus in der Otto-Röhm-Straße – Abstimmungen zum weiteren Vorgehen mit dem Gesundheitsamt laufen


20. April 2020 - 17:17 | von | Kategorie: Info |
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CoronavirusIm Erstwohnhaus in der Otto-Röhm-Straße sind zwei junge Männer positiv auf Covid-19 getestet und umgehend isoliert worden. Die Kontaktpersonen wurden in Quarantäne genommen.

„Es bleibt, bei allen Informationen und Aufklärung nicht aus, dass das Virus auch die Erstwohnhäuser erreicht. Wichtig ist, schnelles und abgestimmtes Handeln mit dem Gesundheitsamt, dem Amt für Soziales und Prävention und den Sozialdiensten vor Ort zu organisieren. In beiden Fällen hat das sehr gut geklappt und die Isolierung und Quarantäne wurde umgehend nach Anordnung umgesetzt“, so Sozialdezernentin Barbara Akdeniz.

Das Gesundheitsamt Darmstadt arbeitet im Rahmen des Infektionsschutzgesetzes verantwortlich und federführend, wenn Infizierungen bestätigt werden und ordnet alle weiteren Maßnahmen an. Dabei wird stark darauf geachtet, dass gerade bei Menschen mit Migrationshintergrund alle Anweisungen verstanden werden, gegebenenfalls werden Dolmetscher hinzugezogen. Im Falle einer Infizierung in einem Erstwohnhaus wird genauso verfahren, wie allen anderen Fällen auch – aber es werden die Besonderheiten der Lebensumstände in den Blick genommen. So wird geklärt, ob die Isolation der Infizierten gewährleistet ist und damit der Schutz für alle weiteren Personen, die in unmittelbarer Nähe leben.

Gesundheitsamtsleiter Jürgen Krahn erläutert dazu: „Unter Beachtung der besonderen Situation in Flüchtlingsunterkünften agieren wir gemeinsam mit den Sozialdiensten und dem Sozialamt verantwortungsvoll und gemäß dem Infektionsschutzgesetz. Alle Maßnahmen, die notwendig sind, werden zügig umgesetzt, die unter Quarantäne gestellten Menschen sind versorgt. Gebot der Stunde ist immer noch das Einhalten von Hygieneregeln und Abstand zu wahren, das gelingt auch in Erstwohnhäusern, bei Kontakten mit Anderen. Dies gilt selbstverständlich und gerade auch für Angehörige von  Risikogruppen. Sie werden im Einzelfall besonders in den Fokus genommen und bei Auftreten von Krankheitssymptomen prioritär behandelt.“

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt

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