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Entschärfung der Weltkriegsbombe auf dem Messplatz erfolgreich


13. März 2020 - 14:59 | von | Kategorie: Info |
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ExplosivDie Weltkriegsbombe auf dem Darmstädter Messplatz ist am Freitag (13.03.20) vom Kampfmittelräumdienst des Regierungspräsidiums Darmstadt erfolgreich entschärft worden.

„Selbstverständlich bin ich zunächst mal froh, dass die ganze Sache so gut über die Bühne gegangen ist“, erklärte Oberbürgermeister Jochen Partsch. „Evakuierung und Entschärfung sind erfolgreich und ohne größere Vorkommnisse verlaufen. Einsatzkräfte, Ehrenamtliche und die betroffenen Kolleginnen und Kollegen haben da wirklich Großartiges geleistet – vielen Dank für den Einsatz. Aber auch ein herzliches Dankeschön an die Darmstädterinnen und Darmstädter für die Kooperationsbereitschaft und das Verständnis in dieser Situation. Insgesamt hat sich gezeigt, dass unsere Planungen und Prozesse für den Ernstfall gut durchdacht sind, an den richtigen Stellen ansetzen und die Sicherheit in unserer Stadt gewährleisten“, so der Oberbürgermeister weiter.

Bürgermeister und Ordnungsdezernent Reißer ergänzt: „Diese besondere Situation haben wir mit vereinten Kräften gemeistert und dafür bedanke ich mich – bei der Feuerwehr und den Freiwilligen Feuerwehren, der Polizei, der Kommunalpolizei, dem Kampfmittelräumdienst, den Rettungsdiensten, dem DRK, dem ASB, dem Regierungspräsidium, all den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und den Beteiligten im Krisenstab. Die letzten Tage waren von einem extrem großen organisatorischen und logistischen Aufwand, aber natürlich auch von Anspannung geprägt. Umso mehr freue ich mich, dass sich unsere Arbeit ausgezahlt hat, niemand verletzt und nichts beschädigt wurde und alles gut gegangen ist.“

Gegen 12 Uhr meldete die Polizei den Abschluss der Evakuierungsarbeiten. Nach einem letzten Kontrollflug mit dem Hubschrauber konnte der Kampfmittelräumdienst gegen 13 Uhr mit der Entschärfung der Weltkriegsbombe beginnen.

Um 14.30 Uhr gab der Kampfmittelräumdienst die erfolgreiche Entschärfung bekannt. Von da an konnten die Bewohnerinnen und Bewohner zurück in ihre Wohnungen und Verkehr und ÖPNV den geregelten Betrieb wieder aufnehmen. Im Laufe des Tages kann es dabei noch vereinzelt zu Verschiebungen im Fahrplan kommen.

Die Bombe wurde am Dienstag (10.03.20) auf dem Messplatz entdeckt. Es handelte sich um eine Fliegerbombe amerikanischen Ursprungs von etwa 500 Kilogramm. Sie wurde bei einer systematischen Sondierung des Messplatzes durch eine private Kampfmittelsuchfirma in etwa 1 Meter Tiefe gefunden.

Aufgrund des Evakuierungsradius von etwa 750 Meter rund um den Fundort musste ein Gebiet mit etwa 9.000 Menschen evakuiert werden. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger konnten sich im Vorfeld private Ausweichquartiere für die Zeit ab 8 Uhr organisieren. Für alle anderen Betroffenen wurden die Kasinohalle und das Darmstadtium als Ausweichunterkünfte zur Verfügung gestellt. Über den Tag verteilt nahmen etwa 150 Bewohnerinnen und Bewohner aus dem Evakuierungsgebiet diese Möglichkeiten in Anspruch. Davon kamen ungefähr 30 in die Kasinohalle und etwa 120 ins Darmstadtium.

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt

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