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„Seien Sie kein Narr“ – Null Toleranz bei Alkohol am Steuer an den „tollen Tagen“


19. Februar 2019 - 13:47 | von | Kategorie: Polizei |
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150 Führerscheine wurden 2018 während der zweiwöchigen Verkehrskontrollen zur Fastnachtszeit durch die Polizei bei unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stehenden Fahrzeugführern hessenweit sichergestellt. Die Beamten nahmen in dem Zeitraum zudem 75 Verkehrsunfälle, bei denen Alkoholeinfluss eine Rolle gespielt hat, sowie 10 Verkehrsunfälle unter dem Einfluss anderer berauschender Mittel auf.

Auch in diesem Jahr sorgt die Polizei an den „tollen Tagen“ für sichere Verhältnisse im Straßenverkehr. Die Beamten führen anlässlich Fastnacht erneut Verkehrskontrollen durch und werfen dabei ein besonderes Augenmerk auf das Umfeld der bekannten Veranstaltungen und Fastnachtsumzüge.

Nach wie vor ist Alkohol eine der häufigsten Unfallursachen. Hier noch einmal die wichtigsten Fakten zum Thema Alkohol und Straßenverkehr: Für die Führerscheinneulinge in der Probezeit und alle unter 21 Jahren gilt grundsätzlich die magische 0,0-Promille-Grenze. Für alle anderen kann aber bereits ab 0,3 Promille der Führerschein in Gefahr sein. So muss man bei einem Unfall auch bei diesem Wert mit einem entsprechenden Strafverfahren rechnen. Genau wie bei der sogenannten absoluten Fahruntüchtigkeit ab 1,1 Promille heißt es dann auch hier: Blutentnahme und Führerschein weg. Hinzu kommen Punkte in Flensburg und eine teure Geldstrafe. Ab 0,5 Promille begeht man aber schon eine Ordnungswidrigkeit. Mindestens 500 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot sind die Folge.

Nicht zu unterschätzen ist auch der Restalkohol am nächsten Morgen. Die Leber baut pro Stunde nur zirka 0,1 Promille ab. Wer bis in die Nacht feiert und dabei ordentlich bechert, kann also morgens immer noch weit über 0,5 Promille haben. Gerät man damit in eine Kontrolle, kann das unangenehme Folgen haben. Wer sich unsicher fühlt, sollte am Morgen das Auto lieber stehen lassen.

Die Ordnungshüter empfehlen in der „Fünften Jahreszeit“ auf öffentliche Verkehrsmittel und Taxen umzusteigen oder zur guten und bewährten Fahrgemeinschaft zurückzugreifen. So bleibt die närrische Zeit ein Spaß für Groß und Klein.

Das Polizeipräsidium Südhessen wünscht viel Freude beim Feiern!

Quelle: Polizeipräsidium Südhessen

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