Der Urknall im Labor – die Erforschung kosmischer Materie am CERN


7. Juli 2015 - 09:33 | von | Kategorie: Tipp, Umwelt | Artikel drucken
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VolkssternwarteDie Masse der für uns sichtbaren Materie ist in den Atomkernen konzentriert. Deren Bausteine, die Protonen und Neutronen, bestehen aus Quarks und Gluonen. Diese haben nach gegenwärtigem Wissen keine weitere Substruktur. Sie können allerdings nicht als freie Teilchen in der Natur beobachtet werden. Bis ca. 10 Millionstel Sekunden nach dem Urknall war die Temperatur im Universum aber so hoch, dass die kosmische Materie aus frei beweglichen Quarks und Gluonen bestand.

Im Vortrag, am Samstag (11.07.2015) um  20:00 Uhr, wird gezeigt, dass diese Art von Materie im Labor in Kollisionen zweier hochenergetischer Atomkerne hergestellt werden kann. Die Experimente dazu finden am Large Hadron Collider (LHC) am CERN bei Genf statt. Durch gezielte Messungen können die Eigenschaften dieser kosmischen Materie diagnostiziert werden. Weiterhin wird diskutiert, wie aus dieser Materie durch Abkühlung unsere gegenwärtige Materie erzeugt wird, allerdings zu (fast) gleichen Teilen aus Materie und Anti-Materie bestehend.

Eine Anfahrtsbeschreibung findet sich unter http://www.vsda.de.
Eintritt: 5 Euro, für Kinder und Mitglieder der Volkssternwarte ist der Eintritt frei.
Die Besucher werden gebeten, auf dem Waldparkplatz nach dem Haus „Auf der Marienhöhe 61“ zu parken und den asphaltierten Fußweg (ca. 5 Minuten) zur Sternwarte zu gehen.

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