Wiederverwenden statt Wegwerfen: Wissenschaftsstadt Darmstadt bietet ab sofort kostenlosen Online Tausch- und Verschenkmarkt an


18. September 2014 - 08:22 | von | Kategorie: Lokal | Artikel drucken
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Tauschen statt Wegwerfen: Ab sofort stellt die Wissenschaftsstadt Darmstadt den Darmstädter Bürgerinnen und Bürgern über den Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) einen digitalen Tausch- und Verschenkmarkt zur Verfügung. Alles, was zu schade für den Abfall ist und ein anderer vielleicht noch gebrauchen kann, kann unter www.ead-verschenkmarkt.de in einem Inserat aufgegeben werden. Die kostenlose Online-Plattform hilft Abfall zu vermeiden und die Umwelt zu schonen. Hier kann ganz einfach privat getauscht, verschenkt und gesucht werden. Gut erhaltene Möbel, funktionstüchtige Elektrogeräte, Spielzeug, Pflanzen oder sonstige Gebrauchsgegenstände können so einen neuen Besitzer finden.

„Bei der Produktion von Gebrauchsgegenständen werden in Summe große Mengen Energie und Rohstoffe verbraucht. Je länger ein Produkt benutzt wird, desto ressourcenschonender ist es. Den verantwortlichen Umgang mit Ressourcen hat sich die Wissenschaftsstadt Darmstadt zur Aufgabe gemacht und bietet daher den Bürgerinnen und Bürgern mit dem Online-Tauschportal ab sofort einen neuen umweltfreundlichen Service an, der dazu beitragen soll, überflüssigen Müll zu vermeiden. Gleichzeitig bietet das neue Portal die Möglichkeit, miteinander in Kontakt zu treten und sich im wahrsten Sinne des Wortes auszutauschen“, erklärt der für den EAD zuständige Stadtkämmerer André Schellenberg das Konzept hinter dem neuen Bürgerservice.

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt

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Ein Kommentar
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  1. Wow…da ist die Stadt Darmstadt aber super schnell.

    Bei der Givebox damals gab es von Seiten der Stadt keine Unterstützung und nachdem sich jetzt die Darmstädter privat organisiert haben, eine Givebox aufgestellt haben und über FreeYourStuff fleissig verschenken kommt die Stadt plötzlich auf den Trichter, dass es doch nicht so uninteressant sein könnte.

    Schade, dass man den Bürgern nicht zuhört und dann Jahre später Ideen „klaut“ und dann als Inovation ausgibt.

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