Versuchter betrügerischer Geldwechsel


26. März 2010 - 07:37 | von | Kategorie: Polizei | Artikel drucken
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PolizeiZwei Frauen haben am Mittwochnachmittag (24.03.2010) versucht, in zwei Geschäften mit einem 200 Euro-Schein zu bezahlen und mit Hilfe dieser Masche einen Betrug zu begehen. Gegen 15 Uhr betraten die beiden Frauen einen Friseursalon in der Schützenstraße und steuerten direkt ein Regal mit Haarpflegeprodukten an. Sie versuchten erst mit der Verkäuferin um den Preis zu verhandeln und wollten anschließend ein 20 Euro teures Produkt mit einem 200 Euro-Schein bezahlen. Die Verkäuferin verweigerte die Annahme des Scheines und die Verdächtigen verließen das Geschäft.

Die Beschreibung der beiden Frauen deckt sich mit einem weiteren versuchten Trickbetrug um 15:50 Uhr in der Adelungstraße. Dort suchten die beiden Betrügerinnen ein Zeitungsgeschäft auf und kauften drei Zigarettenpackungen. Die Frauen bezahlten die Ware erneut mit einem 200 Euro-Schein. Nach Bezahlung wollte eine der Damen die Packungen wieder zurückgeben, da sie ihr angeblich nun zu teuer seien. Dabei hielt sie dem Verkäufer das Wechselgeld hin, ließ jedoch einen Teil des Wechselgeldes auf den Boden fallen. Die zweite Frau hob das Geld auf, was der Verkäufer aber bemerkte. Der Ladeninhaber verweigerte die Rücknahme und die Frauen verließen das Geschäft. Nach wenigen Minuten kamen sie aber zurück und bedrohten den Verkäufer. Sie forderten die 200 Euro, da sonst Männer kämen, die ihn schlagen würden. Der Verkäufer ließ sich aber nicht einschüchtern und die Frauen verschwanden.

Die beiden Frauen sprachen gebrochen deutsch. Eine der beiden ist 25-30 Jahre alt, 160 bis 170 cm groß, hat schwarze, lange, glatte Haare, die zu einem Pferdeschwanz gebunden waren und trug einen schwarzen Sportanzug mit weißem Frontdruck. Die zweite Frau trug ein etwa 6 Monate altes Baby auf dem Arm, ist 22-25 Jahre alt, 165 bis 170 cm groß, hat braune, lange, glatte Haare, ein Ziersteinchen auf einem Schneidezahn, und trug ein weißes Trainingsoberteil. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei (K24) in Darmstadt unter der Rufnummer 06151/969-0 entgegen.

Aus aktuellem Anlass bittet die Polizei um Vorsicht. Es ist jedem Kassierer und Ladeninhaber selbst überlassen, welche Scheine angenommen werden. Nehmen sie sich immer die Zeit, das Wechselgeld genau abzuzählen und den Geldschein zu überprüfen. Lassen Sie sich keinesfalls ablenken oder bei der Geldherausgabe unter Zeitdruck setzen. Werden Sie bedrängt, ziehen Sie eine Kollegin oder einen Kollegen hinzu und informieren Sie immer sofort die Polizei.

Quelle: Polizeipräsidium Südhessen

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