Bewerbungsfrist für den Merck-Preis der Darmstädter Tage der Fotografie läuft


18. Oktober 2009 - 11:00 | von | Kategorie: Kultur | Artikel drucken
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Darmstädter Tage der FotografieZum dritten Mal stiftet das Pharma- und Chemieunternehmen Merck den mit 5.000 Euro dotierten Merck-Preis der Darmstädter Tage der Fotografie. Das bundesweit renommierte Fotokunstfestival findet vom 23. bis 25. April 2010 unter dem Motto „Jetzt – Die erzählte Zeit“ in Darmstadt statt. Für das Rahmenprogramm der seit 2005 jährlich veranstalteten Darmstädter Tage der Fotografie können Fotografen und Fotokünstler ihre Arbeiten bis zum 14. November 2009 einreichen. Neben bereits etablierten Fotografen in der Hauptausstellung bekommen so auch Nachwuchskünstler, die noch nicht in internationalen Galerien vertreten sind, eine Chance, ihre Exponate zu zeigen.

Die Jury wählt aus allen eingereichten Arbeiten rund 35 vorab aus und nominiert im Dezember drei Favoriten für den Merck-Preis. Der Gewinner wird erst am Tag der Preisverleihung am 23. April 2010 ermittelt. Neben Idee und Ästhetik wird auch die Präsentation des Kunstwerkes durch den Fotografen in die Beurteilung miteinbezogen. „Die Darmstädter Tage der Fotografie haben sich unter den großen deutschen Fotofestivals fest etabliert“, sagt Daniela Lewin, Referentin für Kunst- und Kultursponsoring bei Merck. „Mit Spannung erwarten wir viele unterschiedliche künstlerische Interpretationen des Zeit-Begriffs bei der Bewerbung um den Merck-Preis.“

Das diesjährige Motto „Jetzt – Die erzählte Zeit“ fordert dazu auf, sich mit dem in der Fotografie zentralen Begriff „Zeit“ auseinanderzusetzen. „Der Zeitbegriff erstreckt sich über alle fotografischen Genres hinweg“, heißt es in der Erläuterung der Kuratoren des Festivals. Durch Beobachtung und Interpretation werde das Zeitgeschehen erfasst: als authentischer, erzählter oder inszenierter Moment oder als zeitlose, verdichtete oder epische Erzählung.

Der Reiz des Darmstädter Fotofestivals liegt in der besonderen Dichte der Veranstaltung: An einem Wochenende treffen sich an mehr als einem Dutzend Ausstellungsorten zahlreiche Fotografen, um mit den Besuchern über ihre Arbeiten zu sprechen. Darüber hinaus gibt es ein Symposium mit Vorträgen zum Schwerpunktthema.

Mitglieder der Jury sind die Initiatoren der Darmstädter Tage der Fotografie Albrecht Haag, Alexandra Lechner, Gregor Schuster, Rüdiger Dunker sowie Ute Noll (on-photography.com) und Professor Kris Scholz (Hochschule Darmstadt).

2009 ging der Merck-Preis an den Kasseler Künstler Nils Klinger. Er erhielt die Auszeichnung für seine Arbeit „Demarkation“, die sich durch eine eindringliche fotografische Inszenierung des Themas Flucht auszeichne, wie die Jury begründete.

Quelle: Merck KGaA

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