Verkehrssicherheit: Stadt Darmstadt reagiert auf die Umorganisation der Schulbezirke in Eberstadt


20. August 2009 - 13:16 | von | Kategorie: Pressemitteilung, Verkehr | Artikel drucken
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Durch die Änderung der Schulbezirke in Darmstadt hat sich auch der Einzugsbereich der Andersenschule im Darmstädter Stadtteil Eberstadt verändert: Mit Beginn des neuen Schuljahres am kommenden Montag (24.08.09) werden nun in der Andersenschule auch Schüler unterrichtet, die östlich der Heidelberger Landstraße wohnen. Damit müssen nach den Sommerferien auch Erstklässler auf ihrem Weg zur Schule sowohl die Heidelberger Landstraße als auch die Reuterallee queren.

Um diese Straßenquerungen möglichst sicher zu gestalten, hat sich die Arbeitsgruppe Verkehrssicherheit und die Straßenverkehrsbehörde für eine ampelgeregelte Sicherung dieser Überwege ausgesprochen.

Gemeinsam mit der Schulleitung und Elternvertretern wurde im Frühsommer die Einmündung der Georgenstraße als die geeignete Stelle für die Einrichtung einer Ampel in der Heidelberger Landstraße ausgewählt.

Obwohl keine Mittel für die Einrichtung einer solchen Anlage im Haushalt bereit gestellt werden konnten, ist es demstädtischen Straßenverkehrs- und Tiefbauamt gelungen, die Ampelanlage in den Sommerferien zu errichten.

Darmstadts Verkehrsdezernent, Stadtrat Dieter Wenzel, dankte bei der Inbetriebnahme der Ampel besonders der Heag-mobilo GmbH, die die technische Infrastruktur der vorhandenen Anlage an der Wartehalle und die Leerverrohrung für das Einziehen der notwendigen Verkabelung bereitgestellt hat.

„Durch große Anstrengungen aller Beteiligten ist es gelungen die Anlage in einer rekordverdächtigen Zeit von noch nicht mal zwei Monaten zwischen der Entscheidung und der Inbetriebnahme komplett zu errichten“, so Stadtrat Wenzel.

Der Verkehrsdezernent weiter: „Obwohl die Lieferung der für die Anlage benötigten Teile im Regelfall zwischen acht und zehn Wochen dauert, haben wir es tatsächlich geschafft, die Anlage innerhalb von fünf Wochen und damit noch rechtzeitig vor Schulbeginn fertig zustellen. Besonderer Dank gilt hier neben den Lieferanten, die hierfür ihre eigenen Lieferfristen teilweise deutlich unterbieten mussten auch unserem für die Programmierung zuständigen Mitarbeiter und der technischen Truppe der HSE.“

Die Anlage ist, wie mittlerweile alle Neuanlagen im Zuge von Schulwegen, mit kinderfreundlichen Anforderungstasten mit Sensortechnik und STOPPI-Symbol, die in kinderfreundlicher Höhe montiert worden sind, ausgestattet. Sie weist eine zusätzliche blinden- und sehbehindertengerechte Signalisierung mit akustischen Signalgebern auf.

Damit die Anlage im Straßenbild auch besonders auffällt und das Rotlicht auch von keinem Autofahrer übersehen werden kann, sind besonders hell leuchtende und optimal erkennbare LED-Signalgeber verwendet worden, die durch ihren geringen Stromverbrauch darüber hinaus auch dazu beitragen, den Energieverbrauch der Anlage zu minimieren.

Parallel zu diesen Arbeiten ist auch die Anlage in der Reuterallee an der Einmündung der Thüringer Straße auf den gleichen technischen Stand gebracht worden.

Auch dort werden inzwischen LED-Signalgeber eingesetzt, hier zusätzlich mit den Ampelmännchen ostdeutscher Herkunft als Fußgängersymbol.

Diese Anlage ist in diesem Jahr – nachdem vom Blindenbund entsprechende Wünsche geäußert wurden – ebenfalls mit akustischen Zusatzsignalen ausgerüstet worden.

Stadtrat Wenzel abschließend: „Damit ist es uns gelungen, pünktlich zum Beginn des neuen Schuljahres für die Grundschüler der Andersenschule in Eberstadt einen Schulweg mit optimal gesicherten Querungen der Hauptverkehrsstraßen anbieten zu können.“

Quelle: Stadt Darmstadt – Pressestelle – Pressedienst

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