Sirenenerprobung in Darmstadt


30. Dezember 2008 - 09:15 | von | Kategorie: Info | Artikel drucken
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Am Mittwoch, 07. Januar 2009 um 10 Uhr, wird es in der Stadt Darmstadt einen Sirenenprobealarm geben. Im Rahmen dieser Probe wird auch Merck auf dem Werksgelände in Darmstadt eine Sirene testen.
Ausgelöst wird ein Heulton von einer Minute Dauer, der im Ernstfall zum Einschalten der Rundfunkgeräte und Einstellen eines regionalen Rundfunksenders (nicht Radio Darmstadt) auffordert.
Für den hessischen Raum und für das Gebiet der Stadt Darmstadt sind die nachfolgenden Sender beziehungsweise das Rundfunk-Nachtprogramm der ARD maßgebend:

Antennenfrequenz: HR1 – 94,4 MHz, HR2 – 96,7 MHz, HR3 – 89,3 MHz, HR4 – 102,5 MHz, HR4 plus – 107,0 MHz, Radio FFH – 105,0 und 105,9 MHz
Kabelfrequenz (nur Darmstadt und Umgebung): HR1 – 91,85 MHz, HR2 – 92,25 MHz, HR3 – 92,75 MHz, HR4 – 93,05 MHz, HR4 plus – 93,75 MHz, Radio FFH – 90,65 MHz

Ertönt ein solches Sirenensignal außerhalb eines Probebetriebes, ist es nötig, unverzüglich das nächstgelegene geschlossene Gebäude aufzusuchen. Hierbei sollte man insbesondere Kindern, älteren und behinderten Menschen behilflich sein. Dabei sollte es für die sich in einem Gebäude aufhaltenden Personen eine Selbstverständlichkeit sein, Passanten Zuflucht zu gewähren. Darüber hinaus ist es von größter Wichtigkeit, sofort alle Türen und Fenster zu schließen und Klima- beziehungsweise Lüftungsanlagen abzuschalten. Über Rundfunk- und Lautsprecherdurchsagen gibt es weitere Verhaltensmaßnahmen. Das Mithören dieser Informationen ist entscheidend, weil sich Schadensereignisse bis hin zu Katastrophen von der Art und vom Ausmaß her unterschiedlich darstellen können und deshalb auch die unterschiedlichsten Verhaltensmaßnahmen seitens der Bevölkerung erforderlich werden können.
Die Warnung der Bevölkerung mittels Sirene stellt ein unverzichtbares Element im gesamten Hilfeleistungssystem der Stadt dar. Weitere Informationen aus dem Bereich Katastrophenschutz, Zivilschutz und Notfallvorsorge gibt es im Internet unter www.denis.bund.de.

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