Gütesiegel für das Qualitätsmanagement – TU Darmstadt erhält die Systemakkreditierung


30. April 2017 - 09:39 | von | Kategorie: Wissenschaft | Artikel drucken
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TU DarmstadtDie TU Darmstadt trägt ab sofort das Gütesiegel einer systemakkreditierten Hochschule. Die Zertifizierung erfolgte ohne Auflagen – damit gehört die TU Darmstadt zu den wenigen systemakkreditierten Universitäten in Deutschland, die das externe Prüfverfahren ohne Beanstandung durchliefen.

Die Systemakkreditierung ist mit dem Selbstakkreditierungsrecht der TU Darmstadt für ihre Studiengänge verknüpft und gilt zunächst bis zum Jahr 2023. Programm- bzw. Clusterakkreditierungen entfallen zukünftig. Mit der Systemakkreditierung geht die TU Darmstadt den konsequenten Schritt, als autonome Universität noch mehr Eigenverantwortung für die Qualitätsentwicklung zu übernehmen. Das Gütesiegel bescheinigt der TU Darmstadt, dass ihr integriertes Qualitätsmanagement die externen Qualitätsansprüche bei der Einrichtung und Weiterentwicklung von Studiengängen berücksichtigt und in der Lage ist, die eigenen gesetzten Qualitätsziele zu prüfen, zu hinterfragen und weiterzuentwickeln.

„Die Systemakkreditierung ist ein großer Erfolg“, betonte TU-Präsident Professor Hans Jürgen Prömel im Rahmen einer feierlichen Urkundenverleihung am Dienstagabend in der Universität. Prömel weiter: „Die Systemakkreditierung war ein konsequenter Schritt für die TU Darmstadt als autonome Universität. Das Ergebnis bestätigt unseren integrierten Ansatz, in der Qualitätsentwicklung Forschung und Lehre eng zu verknüpfen. Diesen Weg verfolgen wir seit knapp zehn Jahren und er ist weiterhin zukunftsweisend.“

Da auch die Universitäten Mainz und Frankfurt am Main entsprechend zertifiziert sind, verfügt die Strategische Allianz der Rhein-Main-Universitäten (RMU) nunmehr über eine ausgezeichnete Qualitätssicherung.

Das Qualitätsmanagement der TU Darmstadt setzt seit dem Jahr 2009 auf einen integrierten Ansatz. Studiengänge werden im Rahmen der Institutionellen Evaluation mit Blick auf die strategischen Ziele des jeweiligen Fachbereichs eingeführt oder weiterentwickelt, um eine enge Verknüpfung von Forschung und Lehre sicherzustellen. Dabei wird externe Expertise aus der jeweiligen Fachkultur mit einbezogen. In einem dialogorientierten Prozess unter Einbindung des Senatsausschusses Lehre sowie des Senats wird sichergestellt, dass die Studiengänge alle Qualitätskriterien erfüllen. Dem Präsidium kommt durch die Genehmigung der Studiengänge ebenfalls eine wichtige Rolle zu.

Die Gutachterinnen und Gutachter, die von der Schweizerischen Agentur für Akkreditierung und Qualitätssicherung (AAQ) beauftragt waren, das integrierte Qualitätsmanagement der TU zu begutachten, zeigten sich überzeugt von dessen Ausgestaltung und Funktionsfähigkeit. Der TU Darmstadt sei es gelungen, „Qualitätsziele einheitlich konsistent festzulegen und zu dokumentieren“. Beeindruckend sei die „sehr fortgeschrittene Gesprächskultur im Bereich Qualitätsmanagement“. Studierende hätten vielfältige Möglichkeiten, sich an der Qualitätssicherung zu beteiligen. Die zentralen Qualitätsmanagementeinheiten hätten „ein ausgeprägtes Rollenverständnis als Service- und Beratungseinheiten“, die Zusammenarbeit mit den Qualitätsmanagementverantwortlichen in den Fachbereichen erfolge „sehr verzahnt“. Der Beirat für das integrierte Qualitätsmanagement habe „eine gute und wichtige Rolle“ und sei eine „zielführende Einrichtung“.

Quelle: TU Darmstadt

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