Nachhaltiges Abfallmanagement: Bauverein AG und EAD starten ab 2013 gemeinsames Abfallprojekt


20. September 2012 - 07:49 | von | Kategorie: Wirtschaft | Artikel drucken
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MüllDie bauverein AG und der Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) verstärken ab dem 1. Januar 2013 ihre Zusammenarbeit: Mit einem Abfallmanagementprojekt sollen die Attraktivität der bauverein-Liegenschaften verbessert und das kostenpflichtige Restabfallaufkommen verringert werden, so EAD-Betriebsleiterin Sabine Kleindiek und Dr.-Ing. Hans-Jürgen Braun, Vorstandsvorsitzender der bauverein AG, bei der Präsentation des neuen gemeinsamen Projektes am Mittwoch (19.09.12).

Das Abfallmanagementkonzept wurde für die Liegenschaften der bauverein AG ausgearbeitet und hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Als Grundlage wurden anhand einer repräsentativen Stichprobe die Liegenschaften nach ihrem Pro-Kopf-Restabfallaufkommen in vier Klassen eingestuft, um so das Potential der Abfallreduzierung zu ermitteln. Neben den Restabfallbehältern werden Behälter für Altpapier und Verkaufsverpackungen („Gelber Sack“) aufgestellt. Eine Verringerung des kostenpflichtigen Restabfallaufkommens in den Liegenschaften wird durch intensive und mehrsprachige Informationen zur Abfalltrennung, häufige Präsenz von EAD-Beschäftigten, Aufstellung weiterer Behälter für Altpapier und Verkaufsverpackungen sowie deren Kontrollen und grobteilige Nachsortierung von Fehlwürfen angestrebt.

Aus einem Teil der eingesparten Kosten für Restabfall sollen Maßnahmen zur Verbesserung der Abfalltrennung und Sauberkeit des Wohnumfeldes finanziert werden. So soll die regelmäßige Reinigung der Abfallplätze zu mehr Sauberkeit in der gesamten Wohnanlage führen und damit auch die Identifikation der Mieter mit dem Wohnumfeld weiter erhöhen. Denn Studien belegen, dass die Hemmschwelle zum Hinwerfen von Abfällen an sauberen Orten deutlich höher ist.

„Wie das Wohnumfeld empfunden wird, hat viel mit dem Thema Sauberkeit zu tun. Das zusammen mit dem EAD entwickelte Abfallmanagementkonzept soll daher dazu beitragen, das Erscheinungsbild unserer Liegenschaften weiter zu verbessern und das Restabfallaufkommen zu verringern. Unsere Mieter profitieren gleich doppelt von dem innovativen Konzept: Können wir damit die Restabfallmenge verringern, sinken die Nebenkosten und auch das Wohnumfeld wird schöner“, so Dr.-Ing. Hans-Jürgen Braun, Vorstandsvorsitzender der bauverein AG, Darmstadt.

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt

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