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Sommerferien für die Ausbildungsplatzsuche nutzen


14. Juli 2021 - 12:29 | von | Kategorie: Jugend, Tipp |
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Wer noch keinen Ausbildungsplatz hat, sollte die anstehenden Sommerferien für die Suche nutzen. Es gibt nach wie vor genügend freie Stellen bei Unternehmen in der Region. Allein bei Mitgliedsbetrieben der IHK Darmstadt sind derzeit mehr als 620 Ausbildungsplätze für dieses Jahr im Angebot.

„Es ist noch lange nicht zu spät für eine Bewerbung. Üblicherweise startet ein neues Ausbildungsjahr am 1. August oder 1. September – wegen den Folgen der Coronapandemie wird sich das in diesem Jahr erneut nach hinten verschieben. Denn trotz der aktuellen Herausforderungen ist die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe noch einmal deutlich gewachsen“, sagt Matthias Martiné, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Darmstadt Rhein Main Neckar. „Die Bewerberzahlen sind dagegen weiterhin zu niedrig. Der Trend aus dem Vorjahr setzt sich hier leider fort. Ein Grund dafür ist der coronabedingte Wegfall der Berufsorientierung in den Schulen. Auch die enorm wichtigen Betriebspraktika in den Abschlussklassen konnten kaum stattfinden“, fasst Martiné zusammen.

Im Bezirk der IHK Darmstadt sind aktuell um die 900 Ausbildungsstellen im Angebot. Etwa 620 davon noch für 2021. Das sind etwa 40 Prozent mehr als zum gleichen Zeitraum vor einem Jahr.

Interessierte können beispielsweise über die „Last Call“-Aktion der IHK oder die IHK-Lehrstellenbörse suchen und mit Betrieben in Kontakt treten. Bei der Suche sollte aber nicht nur auf einige wenige Betriebe oder Berufe geschaut werden, sondern der gesamte Stellenmarkt in den Blick genommen und die eigenen Interessen und Talente berücksichtigt werden. „Es sind vielfältige und attraktive Ausbildungsplätze ausgeschrieben. Da sollte für jede Bewerberin und jeden Bewerber etwas Passendes dabei sein“, sagt Martiné.

Die Perspektiven für eine Berufskarriere auf Basis einer dualen Ausbildung sind ausgezeichnet. In den nächsten Jahren gehen die ersten Babyboomer in Rente, viele Unternehmen benötigen dann gut ausgebildeten Nachwuchs, um die Lücken zu schließen. Der IHK-Präsident rät auch Studierenden, die mit ihrem Studium unzufrieden sind, sich mit einer Ausbildung als Alternative zu beschäftigen. Gerade in technischen Ausbildungsberufen sind Studienabbrecher bei den Unternehmen sehr begehrt.

Wer Interesse an einer Ausbildung hat, findet auf diesen Seiten Angebote für dieses und nächstes Jahr:

www.ausbildung.darmstadt.ihk.de

www.ihk-lehrstellenboerse.de

Quelle: Industrie- und Handelskammer (IHK) Darmstadt Rhein Main Neckar

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