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Kriminalpolizei warnt vor falschen Microsoft-Mitarbeitern und gibt Verhaltenstipps


7. April 2021 - 13:19 | von | Kategorie: Info |
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Mit der Masche des falschen Microsoft-Mitarbeiters gelingt es Kriminellen regelmäßig, ihre Opfer um ihr Erspartes zu bringen. Derzeit gehen bei der Polizei in Südhessen wieder vermehrt Meldungen von Bürgerinnen und Bürgern ein, die von den Betrügern angerufen werden. Hierbei erscheint auf dem Display in einigen Fällen eine deutsche Vorwahl, die mit 026 beginnt. Die daran anschließende Telefonnummer fängt mit der Zahlenfolge 969 an, unter der auch, mit der jeweiligen Durchwahl, die Nebenanschlüsse des Polizeipräsidiums in Darmstadt erreichbar sind.

Der Computerbetrug beginnt immer mit einem Telefonat. Die Anrufer suggerieren dem jeweiligen Opfer meist in englischer Sprache, dass Microsoft einen angeblichen Viren-, Trojanerbefall oder Hackerangriff auf dem genutzten Computer festgestellt habe. Entsprechende Meldungen, so erläutert der hinterhältige Anrufer dann weiter, seien mehrfach beim Microsoft Support eingegangen und man wolle dem Nutzer nun helfen, diese Infektion zu beseitigen. Tatsächlich kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Täter bereits zuvor eine Schadsoftware auf dem betroffenen Computer installiert haben und der Nutzer tatsächlich Performance-Probleme mit seinem Rechner hat.

Während des Telefonats wird das Opfer nun aufgefordert, diverse Einstellungen im Betriebssystem vorzunehmen oder bestimmte Programme zu installieren. Hierbei wird dem Täter ein Fernzugriff auf den Rechner ermöglicht, so dass dieser nun ohne Zutun des Eigentümers den Computer bedienen kann. Sensible Daten können so ausgespäht, zusätzliche Spionageprogramme installiert oder gar auf das Online-Banking oder andere gespeicherte Zahlungsdienste zugegriffen werden.

Grundsätzlich ist anzumerken, dass Microsoft nie unangemeldet oder unaufgefordert Support-Anrufe tätigt oder in PopUp-Fenstern zu einem Rückruf auffordert, um Computerprobleme zu beheben. Hier ist immer von einem Betrugsversuch auszugehen!

Quelle: Polizeipräsidium Südhessen

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