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Krisenstab zum Krieg gegen die Ukraine: 1162 Vertriebene offiziell in Darmstadt registriert – Wissenschaftsstadt Darmstadt erweitert Möglichkeiten zur Hotelunterbringung
11. April 2022 Soziales

Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt zum Krieg gegen die Ukraine hat sich in seiner Sitzung am Montag, 11. April 2022, weiter mit den beiden Themenfeldern ‚Unterbringung der Geflüchteten‘ und ‚Unterstützung der Darmstädter Partnerstädte in der aktuellen Krisensituation‘ beschäftigt. Wie die AG ‚Unterbringung‘ berichtet, sind bisher 1162 Vertriebene aus der Ukraine offiziell registriert worden. Davon sind 326 Personen in Hotels, 80 privat und 756 bei Freunden und Bekannten untergebracht oder haben bereits eine Wohnung gefunden. In der Notunterkunft im Bürgermeister-Pohl-Haus befinden sich derzeit 50 Personen.

Unterdessen schafft die Stadt weitere Unterbringungsmöglichkeiten, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch: „Im Laufe der KW 15/2022 werden wir ein weiteres Hotel in unseren Pool an Unterkünften hinzunehmen, so dass wir dann 80 zusätzliche Plätze für Vertriebene zur Verfügung haben. Da wir aktuell noch nicht wissen, wie sich der Zustrom an Geflüchteten in den nächsten Wochen weiter entwickelt, halten wir auch die Notunterkunft in der Alsfelder Straße zunächst bis Ende April auf Standby um auf alle Entwicklungen vorbereitet zu sein und schnell reagieren zu können. Danach werden wir die Lage neu bewerten und hoffen hier auch auf planbare Vorgaben vom Land Hessen.“ Nach abschließender Prüfung können zudem auch die bereits angemieteten, möblierten Container zeitnah auf dem Nordbad-Parkplatz aufgestellt werden.

Auch wenn die Versorgung der Menschen grundsätzlich sichergestellt ist, weißt der Krisenstab noch einmal auf die Möglichkeiten zum Erwerb von Kleidung oder auch Möbeln hin. So bietet etwa das Rote Kreuz für ganz kleines Geld Kleidung an. Falls der Bezug von eigenem Wohnraum ansteht, so finden sich sehr günstige Möbel z.B. auch im Kaufhaus der Gelegenheiten.

Auch die Hilfe für die Partnerstadt Uzhhorod geht weiter: Der Transport von weiteren sieben Stromgeneratoren befindet sich aktuell bereits kurz vor der ukrainischen Grenze.

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt

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