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Krisenstab zur Covid-19-Pandemie: Druck auf die Intensivstationen in den Kliniken steigt weiter – Wartesituation an der Impfambulanz im darmstadtium soll entzerrt werden – 71 Fälle am Freitag – Inzidenz bei 321,7


3. Dezember 2021 - 13:48 | von | Kategorie: Info |
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Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich am Freitag, 3. Dezember 2021, mit der weiteren Entwicklung des Infektionsgeschehens in der Stadt, mit der Entzerrung der Wartesituation an der neuen Impfambulanz sowie mit der weiteren Entwicklung in den Kliniken beschäftigt. So mussten am Donnerstag (02.12.21) aus dem Klinikum Darmstadt Patienten per Helikopter in andere Krankenhäuser verlegt werden. Die zunehmende Belastung durch Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen führt immer häufiger zu schwierigen Situationen, gerade auch im Hinblick auf nicht verschiebbare Operationen. Oberbürgermeister Jochen Partsch stellt klar:

„Die zunehmend notwendige Verlegung von Patientinnen und Patienten setzt die Kliniken unter einen enormen Druck. So gibt es Operationen, die so dringend sind, dass sie nicht verschoben werden können und für deren Nachsorge unbedingt ein Intensivbett notwendig ist. Man muss es ganz klar sagen: Es handelt sich hier um eine erhebliche Gesundheitsgefährdung von schwerstkranken Menschen, größtenteils verursacht durch Personen, die sich nicht haben impfen lassen“, erklärt der OB.

Am Donnerstag (02.12.21), Tag zwei nach Öffnung der zweiten Impfambulanz im darmstadtium, wurden in allen städtischen (auch mobilen) Impfangeboten zusammen 561 Personen geimpft. Bedauerlicherweise war aber die Wartesituation am darmstadtium angespannt, auch wenn am Freitag (03.12.21) die Warteschlange bereits deutlich kürzer war. „Hier werden wir für das Wochenende mithilfe von Nummernvergabe, Sitzgelegenheiten, Wartebereichen und einer Versorgung der Menschen mit Getränken Abhilfe schaffen, bevor wir dann im Laufe der KW 49/2021 anstreben, wieder mit einer Terminvergabe zu arbeiten, um gerade bei diesen Witterungsbedingungen Warteschlangen im Freien unbedingt zu vermeiden“, erläutert OB Partsch. „Darüber hinaus werden wir spätestens ab Mitte Dezember, idealerweise ab dem 10. Dezember 2021, die Öffnungszeiten der Ambulanz noch einmal deutlich ausweiten und dann ganztägig 10 Stunden an sieben Tagen die Woche für die Bürgerinnen und Bürger öffnen. Der organisatorische Vorlauf ist bedauerlicherweise notwendig, da deutlich auch ausreichend qualifiziertes Personal gefunden werden muss. Es ist seit Freitag (03.12.21) aber auch möglich, sich im Landkreis in den reaktivierten Impfzentren in Reinheim und Pfungstadt impfen zu lassen, daher meine Bitte an die Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis: Nutzen Sie die Impfangebote vor Ort, damit helfen Sie auch uns allen, lange Wartezeiten zu verkürzen!“

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, befinden sich die Infektionszahlen in Darmstadt unverändert auf hohem Niveau, eine erhoffte Abflachung der Welle ist zumindest in Hessen so noch nicht zu beobachten. Für die Wissenschaftsstadt Darmstadt sind für Freitag (03.12.21) 71 laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazugekommen, so dass kumuliert nun 9243 laborbestätigte Fälle in Darmstadt registriert sind. Die Inzidenz liegt bei 321,7.

In den Darmstädter Kliniken ist die Belegungssituation weiterhin besorgniserregend. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich aktuell im Klinikum Darmstadt 12 (19), im Elisabethenstift 7 (1), und im Alice-Hospital 6 (0) Patientinnen und Patienten. Die Prognosen für die kommenden Wochen gehen von einem weiteren Anstieg aus.

In den Schulen sind die Infektionszahlen gleichbleibend hoch, in den Kitas liegen sie im niedrigen Bereich. So sind dort aktuell in Darmstadt 9 Kinder und 9 Erwachsene positiv getestet. In den Kitas startet ab sofort ein neues Hygienekonzept, das neben von der Stadt zur Verfügung gestellten Tests, auch wieder konstante Gruppen für die Kinder vorsieht.

Unterdessen laufen die Kontrollen auf dem Weihnachtsmarkt und in der Gastronomie weiter. Zusätzlich führt das Ordnungsamt gemeinsam mit der Polizei stichprobenartige Kontrollen der 3G-Regel im ÖPNV durch.

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt

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