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Wissenschaftsstadt Darmstadt eröffnet Slackline-Parcours im Herrngarten
16. April 2019 Sport

Slacklining liegt nach wie vor im Trend. Schlecht ist allerdings, dass für die Ausübung des Freizeitvergnügens oft auch Bäume in den städtischen Parks in Mitleidenschaft gezogen werden. Um die Schäden an den Bäumen einzugrenzen und den Besuchern umweltverträgliche Möglichkeiten zur Ausübung ihrer Sportart zu geben, hat Stadträtin Barbara Akdeniz für die Wissenschaftsstadt Darmstadt am Dienstag (16.04.19) einen Slackline-Parcours eröffnet, der verschiedene Schwierigkeitsgrade beinhaltet und eine Variation an Nutzungsmöglichkeiten auch in der Gruppe ermöglicht. Die neue Anlage befindet sich zwischen Teichanlage und Aktivspielplatz, direkt westlich des Lindenrondells. Mit dem neuen Angebot ist nun jedoch die Auflage verbunden, dass dann keine Bänder mehr zwischen die Bäume gespannt werden dürfen.

Stadträtin Akdeniz dazu: „Mit dem neuen Slackline-Parcours wollen wir die positiven Seiten der jungen Sportart unterstützen und gleichzeitig die negativen Auswirkungen für die Umwelt eingrenzen. Ich denke, dass es uns gelungen ist, unter Berücksichtigung des Baumschutzes ein attraktives und auch anspruchsvolles Freizeit- und Bewegungselement im beliebten Herrngarten für die zahlreichen Besucherinnen und Besucher zu schaffen. Der Slackline-Parcours ist aber auch eine notwendige Reaktion auf die Auswirkungen der vielfältigen Freizeit- und neuen Sporttrends auf den Grünflächenbestand. So wurden in den Parkanlagen in den letzten Jahren vielfach die vorhandenen Bäume genutzt, um Bänder zum Slacklinen zu spannen. Nicht immer wurden die Bänder dabei sachgerecht an den Bäumen angebracht, so dass durch die unsichtbare Druckbelastung des Kambiums die Versorgung des Baumes geschädigt und es zu Absterbeerscheinungen der Baumkronen kommen kann. Auch führt ein häufiges Benutzen derselben Bäume zu Bodenverdichtungen und Schädigungen von hoch liegenden Wurzeln und schon kleinste Schäden können Eintrittspforte für baumschädigende Pilze sein. Da die Bäume ohnehin aufgrund des hohen Nutzungsdrucks in den Parkanlagen und der zunehmenden Sommertrockenheit unter Stress stehen, müssen weitere Belastungen ausgeschlossen werden.“

Für die neue Anlage wurden insgesamt fünf Pfosten installiert, für die durch die Nutzerinnen und Nutzer die Seile selbst mitgebracht und angebracht werden können. Die Anordnung der Pfosten bietet sieben verschiedene Abspannmöglichkeiten in Längen von rund 10 bis 45 Meter, die Anfängerinnen und Anfänger wie auch Fortgeschrittenen je nach Fähigkeit ideale Möglichkeiten zur Ausübung ihres Sportes bieten. Die Nutzung kann also dem eigenen Können und den eigenen Ansprüchen angepasst werden.

„Der ausgewählte Ort im Herrngarten ist denkmalverträglich und wurde in Richtung Aktivspielplatz orientiert, weil dort ohnehin eine intensive sportliche Freizeitnutzung stattfindet und in dem Bereich auch in der Vergangenheit bereits Slacklines zwischen Bäume gespannt wurden“, so Akdeniz abschließend.

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmsadt

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