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Stadtbibliothek der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat nach zwei Monaten Organisations- und Sanierungsarbeiten wieder geöffnet


13. Dezember 2017 - 07:38 | von | Kategorie: Lokal | Artikel drucken
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Nach einer Schließzeit von zwei Monaten hat die Hauptstelle im Justus-Liebig-Haus seit dem vergangenen Dienstag, 5. Dezember 2017, wieder geöffnet. In der Zwischenzeit wurde zum einen ein neues Verbuchungs-Verfahren eingeführt und zum anderen dringende Sanierungsarbeiten abgeschlossen. Am Dienstag (12. Dezember 2017) stellte der für die Stadtbibliothek verantwortliche Dezernent, Bürgermeister Rafael Reißer, die Neuerungen der Öffentlichkeit vor.

Bürgermeister Reißer: „Ich freue mich, dass wir unsere Stadtbibliothek nach zwei Monaten Umbauarbeiten genau nach vorgesehenem Zeitplan wieder für die Öffentlichkeit öffnen können. Die erfolgten Verbesserungen und Vorteile werden dabei für die Kundinnen und Kunden sofort spürbar sein. Bei der Einführung des Selbstverbuchungssystems per RFID konnten wir eine Förderung in Anspruch nehmen, weil die Einführung von neuen Technologien vom Land Hessen gefördert wird. In den etwa 100.000 Euro Gesamtkosten sind demnach Landesfördermittel von rund 70.000 Euro enthalten. Das neue Ausleih- und Rückgabeverfahren ist für alle einfach zu bedienen. Die vier Selbstverbuchungs-Stationen sind barrierefrei und mit weitgehend selbsterklärenden Touch-Screen-Bildschirmen ausgestattet. Durch die Vereinfachung des Verbuchungsprozesses wird Zeit gewonnen, die dem Service zu Gute kommt.“

Das neue funkbasierte Radio-Frequenz-Identifikations-Verbuchungsverfahren (RFID) vereinfacht und beschleunigt die bisherigen Verbuchungsvorgänge, weil die Medien stapelweise durch die Kundinnen und Kunden an Selbstverbuchung-Stationen verarbeitet werden können und verhindert damit auch die Bildung langer Warteschlangen. Als Vorbereitung auf das neue Verbuchungsverfahren versahen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter alle nicht entliehenen Medien mit sogenannten Transponder-Etiketten. Sie enthalten die Mediendaten, die bei der Verbuchung benötigt werden, etwa die Mediennummer, Anzahl der Teile, die Kennungsnummer der Bibliothek und den Sicherungsstatus (aktiv/deaktiv). Bis zum letzten Öffnungstag vor der Umstellung (7. Oktober) waren von rund 180.000 Medien der Hauptstelle 50 Prozent entliehen worden. Diese Medien können erst nach ihrer Rückgabe im laufenden Publikumsbetrieb für das neue Verfahren bearbeitet werden. Während der Schließzeit erhielt das Bibliothekspersonal auch Schulungen an den neuen Geräten.

Bürgermeister Rafael Reißer tritt auch bereits geäußerten Sorgen aus der Bürgerschaft im Zusammenhang mit der Einführung der RFID-Technik entgegen: „Die Mitarbeiterzahl in der Stadtbibliothek wird auch nach Einführung des neuen Verfahrens nicht verringert. Das Bibliothekspersonal bleibt Ansprechpartner und wird verstärkt im Servicebereich eingesetzt. Was die neue Funktechnik betrifft, so unterliegt diese strengen gesetzlichen Vorgaben. Auf dem Bibliothekausweis werden außerdem keine Daten gespeichert und die bisher verwendeten Ausweise können weiter verwendet werden. Auf den RFID-Etiketten werden nur die Daten gespeichert und verarbeitet, die für die Verbuchung notwendig sind. Dabei handelt es sich ausschließlich um medienbezogene Daten. Die Mediennummer und der Name des Entleihers werden, wie bisher auch, nur in der internen Bibliotheksdatenbank zusammengeführt. Zu keinem Zeitpunkt werden Angaben zur Person oder zu den Inhalten der entliehenen Medien übertragen.“

Die Stadtbibliothek im Justus-Liebig-Haus ist seit dem 5. Dezember wieder geöffnet. Die Öffnungszeiten sind dienstags von 9 bis 19 Uhr, mittwochs von 10 bis 17 Uhr, donnerstags von 10 bis 19 Uhr, freitags von 10 bis 17 Uhr sowie samstags von 10 bis 16 Uhr. Montags ist die Stadtbibliothek geschlossen.

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt

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