Projekt „Heiner-Bike“: Stadt beschafft fünf E-Lastenfahrräder zum Ausleihen für jedermann


9. November 2017 - 07:31 | von | Kategorie: Verkehr | Artikel drucken
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Die Wissenschaftsstadt Darmstadt wird in Kürze fünf E-Lastenfahrräder anschaffen, die ab Frühjahr 2018 von Bürgerinnen und Bürgern kostenfrei genutzt werden können – vor allem, um so die Vorzüge dieses Verkehrsmittels kennenzulernen. Dies hat der Magistrat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Für die Anschaffung der Räder stellt die Stadt zusammen mit der bauverein AG einen Förderantrag beim Bundesumweltministerium; im Rahmen des Programms „Kurze Wege für den Klimaschutz“ werden 90 Prozent der Kosten (rund 26 000 Euro) bezuschusst. Titel des Darmstädter Projekts: „Heiner-Bike“.

„Heiner-Bike“ ist ein Baustein des größeren Förderprogramms „Lincoln by bike“, das eine ganze Reihe von Maßnahmen umgreift, wie etwa Radwegebau. „Lincoln by bike“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung als Teil des Programms „Quartier mobil“ ebenfalls zu 90 Prozent bezuschusst; das Volumen liegt hier bei rund 686 000 Euro. Zu hundert Prozent wird vom Bund außerdem eine halbe Arbeitsstelle im Stadtplanungsamt für zweieinhalb Jahre finanziert.

Die fünf E-Lastenfahrräder des Projekts „Heiner-Bike“ werden jeweils für einen bis drei Tage verliehen. Den Verleih übernimmt die Agenda-21-Gruppe „Transition Town“. Sie organisiert ehrenamtliche Paten – Privatpersonen, Geschäfte, Organisationen –, die ein Rad bei sich einstellen, warten, herausgeben und zurücknehmen. Um ein Lastenrad zu entleihen, muss man sich auf der Heiner-Bike-Homepage registrieren lassen, erhält dann aktuell einen Code genannt, mit dem das Bike ausgelöst werden kann. Nach einer gewissen Zeit wechseln die Paten.

„Die Idee ist, dass die Räder auf diese Weise an ganz unterschiedlichen Stellen in der Stadt zur Verfügung stehen und sich ein möglichst großer Kreis von Bürgerinnen und Bürgern damit vertraut machen kann“, erklärt Verkehrsdezernentin Barbara Boczek. „Das Lastenfahrrad, zumal mit elektrischem Antrieb, kann im alltäglichen Stadtverkehr eine gute Alternative zum Auto sein, um unkompliziert und rasch auf einer vergleichsweise kurzen Strecke zum Beispiel einen Kasten Mineralwasser oder zwei Säcke Gartenerde zu transportieren. Damit geben wir ein Beispiel für die Mobilität der Zukunft im urbanen Raum.“

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt

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