Tumorzentrum Südhessen – ambulante Krebstherapie am Marienhospital


26. Februar 2015 - 07:54 | von | Kategorie: Info | Artikel drucken
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Marien Hospital DarmstadtKrebspatienten mit fortgeschrittenen Tumoren im Magen-Darm-Bereich oder in der Bauchhöhle können sich ab sofort am Marienhospital ambulant behandeln lassen. Möglich wird das durch die neue Onkologische Ambulanz am Marienhospital, die Kernzentrum des neu gegründeten Tumorzentrums Südhessen ist. Am Dienstag (24. Februar 2015) hat der erweiterte Landesausschuss der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen die Genehmigung erteilt. Im Tumorzentrum Südhessen arbeitet die Ambulanz im Marienhospital als Leitzentrum mit onkologischen Praxen in Groß-Gerau, Langen und Wiesbaden sowie über 25 weiteren niedergelassenen Fachärzten aus verschiedenen Disziplinen zusammen.

Der Vorteil für die Patienten: Nach der ambulanten Behandlung in der Klinik können sie nach Hause zurückkehren. Darüber hinaus profitieren Tumorpatienten von einem Spezialisten-Netzwerk aller wichtigen Fachdisziplinen. „Besonders wertvoll ist die enge Kooperation gleich mehrerer onkologischer Praxen mit dem Marienhospital, die die Sektorengrenzen zwischen ambulanter und stationären Behandlung überwinden hilft – alles im Sinne des Patienten“, bestätigen Prof. Dr. Carl Schimanski, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin am Marienhospital, und Prof. Dr. Gernot Hartung, Sektionsleiter Onkologie am Marienhospital und Leiter der onkologischen Schwerpunkpraxis Groß-Gerau. „Das Tumorzentrum Südhessen bündelt das medizinische Know-how zu einem großen, interdisziplinären Behandlungsnetzwerk“, erklärt Dr. Manuel Barreto Miranda, Leiter der Onkologischen Ambulanz und Oberarzt in der Klinik für Innere Medizin am Marienhospital. Es ist die erste ambulante spezialärztliche Versorgung (ASV) in Hessen, die nach der neuen Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) genehmigt wurde.

Demnach dürfen seit Juli 2014 Kliniken und niedergelassene Ärzten eine ambulante spezialärztliche Versorgung für die Behandlung von gastrointestinalen Tumoren – also Tumoren im Magen-Darm-Bereich und in der Bauch-höhle – anbieten. „Wir sind damit Vorreiter in Hessen, weil wir eine der ersten Kliniken waren, die eine ASV-Ambulanz nach den neuen Richtlinien beantragt haben“, weiß Schwester Liberata Ricker, Klinikleiterin des Marienhospitals. In der Onkologischen Ambulanz im Marienhospital werden Patienten mit fortgeschrittenen Tumor-Erkrankungen von Speiseröhre, Magen, Dünndarm, Dickdarm, Bauchspeicheldrüse, Leber, Gallenwege und der (Neben-)Schilddrüse behandelt. „Wir arbeiten mit innovativen und effizienten Therapien und hochmoderner Ausstattung“, so Barreto Miranda. „Aber das A und O ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit aller Kooperationspartner. Nur so können wir die Patienten optimal betreuen.“

Quelle: Marienhospital Darmstadt

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