Oberbürgermeister Jochen Partsch gratuliert der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und ihrem Kontrollzentrum ESOC in Darmstadt zur Landung der Rosetta-Sonde auf dem Kometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko


13. November 2014 - 12:39 | von | Kategorie: Wissenschaft | Artikel drucken
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Unter den Augen der Weltöffentlichkeit wurde am Mittwoch (12.11.14) die historisch einmalige Landung der Sonde Philae auf dem Kern des Kometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko vollzogen, die zuvor von der Muttersonde Rosetta abgetrennt worden war. Die zentrale Rolle bei dem hochkomplexen Landemanöver spielte im Zusammenspiel mit dem Philae-Kontrollzentrum beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln und dem Zentrum für den wissenschaftlichen Betrieb des Landers im französischen Toulouse das Europäische Satellitenkontrollzentrum (ESOC) in der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Damit kam eine zehn Jahre und eine halbe Milliarde Kilometer andauernde Reise zu ihrem Höhepunkt. Experten vergleichen den technologischen Anspruch des Projekts mit der ersten Mondlandung und erhoffen sich von der Mission unter anderem Aufschlüsse über die Entstehung des Weltalls und des Lebens auf der Erde. Der Landeplatz auf dem kurz „Tschuri“ genannten Kometen befindet sich auf der kleineren der beiden Kometenhälften und konnte erst rund sechs Wochen nach der Ankunft Rosettas am Kometen im August ausgewählt werden.

Oberbürgermeister Jochen Partsch hatte mit weiteren hochrangigen Vertretern der Europäischen Raumfahrt und der Politik, darunter der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier sowie ESA-Generaldirektor Jean-Jaques Dordain, ESOC-Direktor Thomas Reiter und DLR-Chef Johann-Dietrich Wörner, die Gelegenheit, die Landeprozedur unmittelbar im Kontrollraum des Darmstädter ESOC zu verfolgen. Dabei konnte er den Verantwortlichen direkt nach den ersten eintreffenden Meldungen von der Sonde im Namen der Wissenschaftsstadt Darmstadt gratulieren. „Die europäische Raumfahrt hat heute bewiesen, dass sie wissenschaftlich und technologisch die absolute Weltspitze darstellt. Ich sehe dies keineswegs nur als Höchstleistung in einem dezidierten Technologiefeld an, es vielmehr auch ein Erfolg des europäischen Gedankens insgesamt. Die Zusammenarbeit über nationalstaatliche Grenzen und Egoismen hinweg ist weiterhin das Zukunftsmodell schlechthin, um dem globalen Wettbewerb zu begegnen. Meine Gratulation geht deshalb an alle ESA-Mitgliedsstaaten gleichermaßen“, so Partsch. Nicht versäumen wollte es der Oberbürgermeister außerdem, besonders dem Darmstädter ESOC-Team um Direktor Thomas Reiter zu danken: „Was hier vor Ort geleistet wird, ist außerordentlich, und es wird in der Öffentlichkeit diskutiert und gewürdigt. Ob in der klassischen Zeitung oder online, von den ersten Morgenmagazinen bis hin zu den Spätnachrichten der Fernseh- und Radiosender – das ESOC trägt den Namen der Wissenschaftsstadt Darmstadt in die Welt. Dies kann für den Standort Darmstadt gar nicht hoch genug eingeschätzt werden

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt

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