20 Jahre Kompost-Gütesiegel: Regelmäßige Untersuchungen und eine Urkunde bestätigen die Qualität der Kompostierungsanlage Darmstadt-Kranichstein


16. März 2013 - 06:46 | von | Kategorie: Umwelt | Artikel drucken
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Die Kompostierungsanlage des Eigenbetriebs für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) in Darmstadt-Kranichstein bietet seit ihrer Inbetriebnahme am 2. Oktober 1991 hochwertigen und gütegesicherten Kompost an, der aus Bioabfällen direkt in der Kompostierungsanlage hergestellt wird. Schon kurz nach der Inbetriebnahme wurde eine Gütesicherung der Nährstoffgehalte, der Schwermetalle und Störstoffe des Kompostes durchgeführt. Die seitdem vorgenommenen regelmäßigen unabhängigen Untersuchungen garantieren eine ständige Überwachung. Dafür wurde die Darmstädter Kompostierungsanlage Anfang 2013 mit einer Urkunde „20 Jahre erfolgreiche Durchführung der Gütesicherung Kompost“ durch die Bundesgütegemeinschaft Kompost e.V. ausgezeichnet.

„Im Bereich der getrennten Erfassung und ökologisch sinnvollen dezentralen Behandlung der Bioabfälle hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt schon sehr früh ein Zeichen gesetzt. Die Kompostierungsanlage war eine der ersten Anlagen in Hessen, die Abfälle der kommunalen Biotonnen zu hochwertigem Kompost verarbeitet hat, der in der Landwirtschaft, im Landschaftsbau und in privaten Gärten gerne verwendet wird. Auf die Auszeichnung sind wir sehr stolz und wir werden auch zukünftig unseren Beitrag leisten, um den Qualitätsstandard in der Kompostbranche zu sichern“, betont die für den EAD zuständige Umweltdezernentin Brigitte Lindscheid. „Das Kompostmaterial dient als Humus- sowie Nährstofflieferant und eignet sich zur Verbesserung der Bodeneigenschaften. Je nach Nährstoffgehalt ist ausgereifter Kompost ein vollwertiger Dünger und kann chemische Düngemittel ersetzen. So wird das Grundwasser vor der Überdüngung mit Kunstdünger bewahrt“, so Lindscheid weiter. Die organische Substanz im Humus hingegen dient als Nährstoffspeicher und sorgt für eine permanente Nährstoffversorgung der Pflanzen. Gerade in Regionen mit sandigen Böden und geringem Wasserrückhaltevermögen beeinflusst der Humusanteil im Kompost die Wasserrückhaltung und den Wasserhaushalt des Bodens nachhaltig positiv – was wiederum für besseres Pflanzenwachstum sorgt.

Die Kompostierungsanlage in der Eckhardtwiesenstraße 25, ist montags bis freitags von 8 Uhr bis 16 Uhr und samstags von 8 Uhr bis 12 Uhr geöffnet.

Quelle: Pressestelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt

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