HSE AG mit hervorragendem Jahresabschluss 2011 – Neuer Vorstand setzt weiter auf Nachhaltigkeitsstrategie


10. Juli 2012 - 10:43 | von | Kategorie: Wirtschaft | Artikel drucken
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HSEMit 24,8 Millionen Euro Bilanzgewinn hat die Darmstädter HSE AG auch das Geschäftsjahr 2011 außerordentlich erfolgreich abgeschlossen. Am Dienstag (10. Juli 2012) präsentiert der aus Michael Böddeker, Karl-Heinz Koch und Andreas Niedermaier am 19. Juni 2012 neu zusammengesetzte Vorstand der HSE AG den Jahresabschluss 2011 der HSE bei der Hauptversammlung der Aktionäre. „Wir werden den erfolgreichen Darmstädter Weg einer klimaneutralen und atomstromfreien Energieversorgung durch die HSE konsequent fortsetzen“, erläutert Michael Böddeker die gemeinsame Position des HSE-Vorstandes. „Auch wenn die Differenzierung im Markt schwieriger wird, setzen wir weiterhin ganz klar auf dieses Alleinstellungsmerkmal“, so Andreas Niedermaier, der bereits seit Oktober 2010 dem Vorstand der HSE AG angehört.

Der HSE-Vorstand macht auf der Hauptversammlung klar, dass das Investitionsprogramm in Höhe von einer Milliarde Euro für regenerative Energien konsequent weitergeführt wird. Den Großteil davon hat das Unternehmen bereits auf den Weg gebracht. Im Jahr 2011 hat die HSE Netz AG erfolgreich eine Anleihe auf das Netzvermögen in Höhe von 320 Millionen Euro am Kapitalmarkt platziert. Die bisher in den Netzen gebundenen Mittel konnten so für den weiteren Ausbau der regenerativen Energien genutzt werden. Allein im Jahr 2011 hat das Unternehmen dafür 123 Millionen Euro investiert. 288 MW regenerative Kraftwerksleistung sind derzeit in Bau oder Betrieb. Investitionsschwerpunkte waren neben regionalen Anlagen in Hessen der Nordseewindpark Global Tech I sowie Projekte in Frankreich. Auch beim Absatz „grüner“ Energien ist der HSE-Konzern bundesweit führend. So hat die HSE 2011 über seine Vertriebsgesellschaften ENTEGA Privatkunden, ENTEGA Geschäftskunden, citiworks und eben bundeswei t 2,2 Terawattstunden Ökostrom und über eine Terawattstunde klimaneutrales Erdgas abgesetzt – mehr als jedes andere Unternehmen in Deutschland. Dies entspricht dem Stromverbrauch von rund 740.000 Haushalten und dem Erdgasverbrauch von etwa 50.000 Haushalten.

Wirtschaftliche Entwicklung
Über alle Gesellschaften hinweg erwirtschaftete der Konzern im Berichtsjahr 2.325 Millionen Euro Umsatzerlöse nach 3.743 Millionen Euro im Jahr 2010. Der Rückgang um rund 38 Prozent ist zum einen witterungsbedingt; zum anderen wurden nach dem vollständigen Erwerb der citiworks AG Teile des Endkundengeschäfts an deren ehemalige Aktionäre zurückgeführt. Der neue HSE-Finanzvorstand Karl-Heinz Koch: „Trotz der geringeren Umsatzerlöse weist die HSE AG mit 47,1 Millionen Euro den zweithöchsten Jahresüberschuss in der Unternehmensgeschichte aus. Damit befindet sich der Konzern weiter auf einem guten und soliden Weg.“ 24,8 Millionen Euro aus dem Jahresüberschuss werden als Gewinn an die Aktionäre ausgeschüttet. Dies entspricht einer Dividende von 29 Cent je Aktie nach 28 Cent im Vorjahr. 23,1 Millionen Euro werden als Gewinnrücklage eingestellt.

Ausblick
Die Zukunft des HSE-Konzerns sieht Michael Böddeker positiv, auch wenn die Rahmenbedingungen schwieriger geworden sind: „Wir sind über unsere Vertriebsgesellschaften heute der führende Anbieter von Ökostrom und klimaneutralem Erdgas in Deutschland. Diese Position wollen wir halten. Der Wettbewerb in der Energiebranche wird jedoch härter und erfordert von uns, die qualitativen Unterschiede gegenüber unseren Mitbewerbern noch mehr herauszuarbeiten. In einer Zeit, in der nahezu alle Energieunternehmen grüne Produkte ins Portfolio genommen haben, müssen wir noch stärker Profil zeigen.“ Dieses Profil zeigt sich in der klaren Ausrichtung aller Geschäftsfelder hin zu einer nachhaltigen Energieversorgung. „Wir bauen die Verteilnetze zukunftsgerecht aus, forschen an intelligenten Lösungen für die Netzsteuerung und Energiespeicherung und bringen in den nächsten Wochen unser 55 Millionen Euro teures Gasturbinenkraftwerk für Regelenergie ans Netz“, so Michael Böddeker. Großes Potenzial liegt für den HSE-Vorstand auch in der Steigerung der Energieeffizienz. Um für diesen vielversprechenden Markt gerüstet zu sein, bündelt die HSE derzeit ihr Know-how und baut ihre Beratungsleistungen aus. Dafür wurde das neue Geschäftsfeld Energieeffizienz geschaffen und der Effizienzspezialist BLUENORM erworben. „Wir haben nun das Know-how, um Klimadienstleistungen auf allen Wertschöpfungsstufen anbieten zu können. Denn auch für unsere Kunden wird Klimaneutralität immer wichtiger und zukünftig ein entscheidendes Differenzierungs¬merkmal im Wettbewerb. Mit diesen strategischen Maßnahmen sind wir gut aufgestellt für eine weiterhin erfolgreiche Zukunft“, so Böddeker.

Quelle: HEAG Südhessische Energie AG (HSE)

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